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Werner Jaschke

Werner Jaschke – Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft 2012-2014, und Ehrenmitglied seit 2018

Als Präsident der österreichischen Röntgengesellschaft ist es mir ein besonderes Bedürfnis die Verdienste von Werner Jaschke um die Radiologie in Österreich hervorzuheben. Als Werner Jaschke 1993 als Vorstand und Ordinarius an die Universitätsklinik nach Innsbruck berufen wurde, wurde die radiologisch/wissenschaftliche Szene im Wesentlichen von den Universitätkliniken für Radiologie in Wien und Graz dominiert. In einem anfangs schwierigen Umfeld gelang es Prof. Jaschke rasch einen fruchtbaren Boden für hervorragende wissenschaftliche Leistungen zu bereiten und bald gingen von der Universitätsklinik für Radiologie in Innsbruck national und international respektierte Impulse auf dem Gebiet sowohl der diagnostischen und interventionellen Radiologie aus. Die Weiterentwicklung der Universitätsklinik für Radiologie in Innsbruck zu einem international renommierten Zentrum für Forschung und klinische Radiologie habe die Radiologie in Österreich ebenso gestärkt wie die überregionalen Funktionen die Werne Jaschke ausübte.

So ist die Tatsache, daß die durchgehende Digitalisierung der Radiologie in Österreich in europäischen Vergleich sehr früh erfolgte und auch zum jetzigen Zeitpunkt einen wesentlich höheren Durchdringungsgrad hat als in zahlreiche europäischen Nachbarländern, ist unter anderem dem fachkundigen Beitrag von Werner Jaschke geschuldet. Frühzeitig erfolgte die Ausstattung der Radiologischen Klinik Innsbruck mit einem PACS System (picture archiving and communication system) und die Vernetzung desselben mit dem Krankenhauskommunikationssystems (KIS). Aufgrund der Erfahrung auf diesem Gebiet wurde Werner Jaschke in das Advisory Board für PACS des Wissenschaftministeriums berufen, dem er von 1998 bis 2002 angehörte und so Einfluß auf ministerielle Entscheidungen betreffend die Digitalisierung der Radiologie in Österreich nehmen konnte.

Auch im exponentiell wachsenden medizinischen Bereich der Onkologie konnte Werner Jaschke in einem ministeriellen Beirat, dem er seit 2009 angehört,  die essentielle Rolle der diagnostischen und interventionellen Radiologe in einem überregionalen Bereich vertreten.

In den Jahren 2012-2014 war Werner Jaschke Präsident der österreichischen Röntgengesellschaft.  Unter seiner Präsidentschaft wurde mit dem Österreichischen Röntgenkongress 2013 in Salzburg der ÖRG Kongress als jährliche, für die österreichische Radiologie identitätsstiftende Veranstaltung wieder etabliert und es wurde ein regelmäßig tagendes Kongresskomitee gegründet.

Ebenso wurde in dieser Präsidentschaft die Ausbildungsakademie der ÖRG  gegründet und es wurde der erste „Fit-für den Facharzt - FFF“ Kurs abgehalten. Mittlerweile ist die Akademie einer der wesentlichsten Bestandteile der ÖRG und die FFF-Kurse sind ein „must“ für jede Ärztin, jeden Arzt in Ausbildung zur Radiologie.  Für die Organisation und Gestaltung der österreichischen Röntgenkongresses 2003 und 2014 war Werner Jaschke als Kongresspräsident ebenso federführend verantwortlich wie für den gemeinsamen Deutsch- österreichischen Röntgenkongress 2004 und 2017, bei denen er ebenfalls Präsident war.

Im Sinner der Anerkennung der Verdienste um die österreichische Radiologie hat die österreichische Röntgengesellschaft Werner Jaschke 2018 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Im Namen der österreichischen Röntgengesellschaft und auch als persönliche Freund möchte ich Werner Jaschke nochmals für seinen Einsatz für die Radiologie in Österreich danken und ihm alles Gute und viel Gesundheit für den neuen Lebensabschnitt wünschen.

Klaus Hausegger
ÖRG Präsident

 


COVID- 19 – Wichtige Informationen und Links zur radiologischen Diagnose der Erkrankung

.) Zur Diagnose von COVID 19 werden von der CDC weder Lungenröntgen noch CT empfohlen! LINK

 

.) In der CT finden sich zum Zeitpunkt der Diagnose meist folgende Merkmale: LINK

 - Bilaterale periphere und basal betonte Milchglasverdichtungen, Konsolidierungen
   oder beides. Häufig auch rundliche oder geographische Konfiguration
   der Veränderungen mit oder ohne Atollzeichen

 - Selten bei COVID-19 (deuten eher auf andere Erkrankung hin oder Ko-Infektion):
   Pleuraergüsse, Lymphadenopathie,   Mikronoduli, Tree-in-bud

.) Übersichtsarbeiten zum Thema finden Sie hier: LINK

 

COVID-19 Datenbank der italienischen Gesellschaft für Radiologie (SIRM): LINK

 

Aktualisierte Aufklärungsbögen

Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass die Aufklärungsbögen CT, CT Kolonographie und MRT nach den heutigen Standards aktualisiert wurden und für Sie zum kostenfreien Download zur Verfügung stehen.

Zu den Aufklärungsbögen geht es hier


Aktualisierung der diagnostischen Referenzwerte

Den Bericht finden Sie hier.

Hier finden Sie die Anlage 1 der neuen Medizinischen Strahlenschutzverordnung.