Neues aus der Industrie 4/2009
- Nuance präsentiert SpeechMagic 7
- Bracco: CIN – zeitlos aktuell
- GE Healthcare: Leistung die man sieht und darauf vertrauen kann.
- Siemens stellt zwei neue Magnetresonanztomographen vor
- Philips: Neue Dimension in der klinischen Leistung
- Agfa HealthCare:DX-G Hohe Produktivität für die Digitale Radiographie
- SANOCHEMIA – ein österreichisches Unternehmen
- Bayer: Wie entsteht CIN und wie können wir vorbeugen?
- Covidien: Hygieneaspekte bei Kontrastmitteluntersuchungen Automatische Applikationssysteme
- Guerbet: Die ICON Studie
- BIOTRONIK setzt nächste Schritte bei der Entwicklung eines kompletten 4F Produkt-Portfolios mit der Einführung der neue 4F Cross-over Schleuse „Fortress“ und des neuen Führungsdrahtes „Cruiser-18“
Nuance präsentiert SpeechMagic 7
Flächendeckender Einsatz von Spracherkennung maßgeblich vereinfacht
SpeechMagic 7, die neue Version der Spracherkennungsplattform von Nuance unterstützt 25 Erkennungssprachen und markiert einen wesentlichen Schritt hin zum flächendeckenden Einsatz von Spracherkennung in Krankenhäusern. SpeechMagic 7 wurde auf Basis der Anforderungen von über 100 Integrationspartnern entwickelt. Anwender erhalten damit eine zukunftssichere Spracherkennungsplattform, die den zu erwartenden Veränderungen im Gesundheitswesen Rechnung trägt – dazu gehören virtuelle Umgebungen, Windows 7 und die Bereitstellung in großen Installationen und allen gängigen IT-Gesundheitssystemen.
Kontakt:
Nuance Healthcare
info.speechmagic@nuance.com
www.nuance.de/healthcare
T: +43 1 60119 2852
CIN – zeitlos aktuell
Ausgezeichnete Ergebnisse mit Jopamiro® in groß angelegter Studie mit 526 Patienten…Nephrotoxicity of iodixanol versus iopamidol in patients with chronic kidney disease and diabetes mellitus undergoing coronary angiographic procedures
Warren Laskey, MD, Peter Aspelin, MD, Charles Davidson, MD, Michael Rudnick, MD, Pierre Aubry, MD, Sreenivas Kumar, MD, Frank Gietzen, MD, Marcus Wiemer, MD on behalf of the DXV405 Study Group
Received 17 May 2009; accepted 15 August 2009
Am Heart J 2009, Volume 158, Issue 5, Pages 822-828.e3
Background
The choice of radiographic contrast media for use in patients at increased risk of contrast-induced nephropathy (CIN) is of ongoing interest.
Methods
The current study is a prospective, multicenter, randomized, double-blind design comparing the renal effects of the non-ionic, iso-osmolal agent, iodixanol, versus the non-ionic, low-osmolal agent, iopamidol, in 526 subjects with impaired baseline renal function (chronic kidney disease) and diabetes mellitus undergoing diagnostic and/or therapeutic coronary angiographic procedures. The co-primary end points were the peak increase in serum creatinine (SCr) and the incidence of CIN (increase ≥0.5 mg/dL) in SCr from baseline within 3 days of receiving contrast media.
Results
In 418 evaluable subjects with complete postcontrast media SCr data, the median peak increase in SCr in the iodixanol arm was 0.10 mg/dL, whereas in the iopamidol arm, the median peak increase was 0.09 mg/dL (P = .13). The overall CIN incidence was 10.5% (11.2% % in the iodixanol arm and 9.8% in the iopamidol arm, P = .7). The volume of contrast media, volume of saline administered, frequency of coronary interventional procedures, and severity of baseline kidney disease and of diabetes mellitus were similar between treatments.
Conclusions
In the present study, the overall rate of CIN in patients with chronic kidney disease and DM undergoing coronary angiographic procedures was 10.5%. There was no significant difference between iodixanol and iopamidol in either peak increase in SCr or risk of CIN.
Die komplette Studie können Sie hier nachlesen.
Kontakt:
Bracco Österreich GmbH
e-mail: office@bracco.at
Tel.: +43 1 489 34 95-0
Leistung, die man sieht und darauf vertrauen kann.
Die PET/CT Landschaft verändert sich und deshalb möchte GE Healthcare das allerneueste Mitglied seiner PET/CT Familie vorstellen – den Discovery 690. Das System wurde speziell für die frühestmögliche Erkennung und die präzise Verlaufskontrolle entwickelt.
Mit der derzeit am Markt größtmöglichen erhältlichen Schnittempfindlichkeit eines PET/CT gemeinsam mit der Rekonstruktion der Daten in Echtzeit und der nächsten Generation der bewegungsfreien Bildgebung profitiert jeder Anwender durch klinisch relevante Lösungen für sich und seine Patienten.
Exzellente Gesundheitspflege beginnt mit brillianten und scharfen Bildern und endet mit einer besseren Aussicht auf Genesung.
Es ist eine zukunftsweisende Bildgebung in die man vertrauen kann!
Siemens stellt zwei neue Magnetresonanztomographen vor
Magnetom Aera und Skyra sind die ersten Systeme mit den innovativen Technologien Tim und Dot
Siemens Healthcare zeigt auf dem 95. Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) in Chicago, USA, erstmals seine beiden Magnetresonanz (MR)-Systeme Magnetom Aera (1,5 Tesla) und Magnetom Skyra (3 Tesla). Es sind die ersten MR-Tomographen, die zugleich mit der Tim (Total imaging matrix) 4G-Technologie und der Dot (Day optimizing throughput) Engine ausgestattet sind. Die Kombination von Tim und Dot ermöglicht eine individualisierte Behandlung der Patienten und verbessert die Arbeitsabläufe bei MRT-Untersuchungen erheblich. Dies bedeutet für das Krankenhaus eine Produktivitätssteigerung um bis zu 30 Prozent.
Zudem verfügen Magnetom Aera und Skyra über einen mobilen Tisch und über neue kabellose Spulen. Zusammen mit dem offenen Design (70 Zentimeter Open-Bore) der Systeme macht dies die Untersuchungen für alle und im Besonderen für klaustrophobische oder adipöse Patienten wesentlich angenehmer als bisher.
Neue Dimension in der klinischen Leistung
Philips stellt am RSNA in Chicago das verbesserte Allura Xper FD20 System für interventionelle Radiologie und Neuroradiologie vor
Das biplane Flachdetektor-System Allura Xper FD20 von Philips bietet die Kombination von neuester Bildgebungstechnologie mit C-Bogen-Geometrie und sorgt mit der benutzerfreundlichen Bedienoberfläche für effiziente Arbeitsabläufe. Am RSNA in Chicago wurde das um etliche Funktionalitäten erweiterte System vorgestellt:
Der Bedarf an interventioneller Radiologie und Neuroradiologie nimmt weiter zu. Heute behandeln interventionelle Teams immer mehr Patienten mit zunehmend komplexen Behandlungsmethoden und Anwendungen.
Das biplane Flachdetektor-System Allura Xper FD20 von Philips bietet die Kombination von neuester Bildgebungstechnologie mit C-Bogen-Geometrie und sorgt mit der benutzerfreundlichen Bedienoberfläche für effiziente Arbeitsabläufe. Am RSNA in Chicago wurde das um etliche Funktionalitäten erweiterte System vorgestellt:
3D Technologie, Dosissicherheit und vernetzte Bilddaten
Die integrierte 3D Technologie ermöglicht Echtzeitrekonstruktionen von Allura 3D-RA sowie XperCT, 3D-Roadmapping und der Integration von multimodalen Daten bei komplizierten neurovaskulären Eingriffen. Die Philips Innovation DoseAware sorgt dabei für völlige Transparenz der verabreichten Strahlendosis. Das Ergebnis: ausgezeichnete Bildqualität bei hervorragender Dosissicherheit.
Die Allura FD20-Lösung lässt sich nahtlos in Patienten- sowie Radiologie-und Krankenhaus-Informationssysteme einbinden, so dass alle zugehörigen multimodalen Bilddaten aus Computertomographie, Magnetresonanztomographie und früheren Röntgenuntersuchungen unmittelbar abgerufen und angezeigt werden können. In Kombination mit dem tragbaren Ultraschallgerät CX50 von Philips läßt sich das System auch noch auf real -time Ultraschallbilder erweitern und bietet so mobil erstklassige Bildqualität zur besseren Diagnose.
Mehr zu Philips am RSNA 2009 und zu Allura Xper FD20 System unter:
http://www8.healthcare.philips.com/events/rsna2009/#Interventional
DX-G Hohe Produktivität für die Digitale Radiographie
Nach der Präsentation der DR Produktfamilie DX-D im Frühjahr 2009 folgt im Herbst eine weitere Neuheit im Bereich CR/DR.
Der neue DX-G Digitizer bietet erstmals die Möglichkeit Nadelkristalldetektoren und klassische Speicherfolien in einer Ausleseeinheit parallel verarbeiten zu können. Die exklusive DirectriX™ Nadelkristalldetektor-Technologie von Agfa HealthCare, die bereits im DX-S System Anwendung findet, bietet neben einer exzellenten Bildqualität auch ein hohes Potential zu einer signifikanten Dosisreduktion. Mit dem anwenderfreundlichen 'Drop & Go'-Kassettenpuffer, der fünf Kassetten unterschiedlicher Formate verarbeiten kann, sind die Arbeitsabläufe reibungsloser und produktiver. Die Kassetten müssen nicht einzeln eingelegt werden, sondern werden automatisch durch den DX-G Digitizer verarbeitet. Somit verbindet der DX-G Digitizer höchste Bildqualität, bei gleichzeitig geringem Dosisbedarf, mit höchster Produktivität.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Kontakt:
Agfa HealthCare Gesmbh
Nina Strasser
Diefenbachgasse 35
1150 Wien
Tel: 01-89966-501
Fax: 01-89966-529
nina.strasser@agfa.com
SANOCHEMIA – ein österreichisches Unternehmen
Wir sind ein entwicklungsorientierter Produzent von „Pharma Specialties“ mit einem erfolgreichen Portfolio von pharmazeutischen Arzneimitteln und klinischen Diagnostika.
Unsere hochwertigen Produkte "made im Burgenland" liefern wir von „Neufeld in die Welt". Mit unseren innovativen Pharmaspezialitäten sind wir bereits heute in zahlreichen Ländern präsent.
- Unsere langjährige Expertise in der Produktion von Arzneimitteln ermöglicht, ein außerordentliches Niveau an Fachwissen zu erreichen und ständig weiterzuentwickeln, um hoch qualitative Pharmaspezialitäten anbieten zu können.
- Unsere Entwicklungs- und Produktionsanlagen entsprechen höchsten technologischen Standards. Der Erfolg und die steigende Nachfrage nach unseren Produkten sind klare Zeichen, weiterhin in den Ausbau unseres Standortes in Österreich zu investieren.
- In Österreich werden wir unsere Marktposition für radiologische Produkte weiter ausbauen. So können wir in allen Bundesländern präsent sein und das Serviceangebot für unsere Kunden deutlich verbessern.
SANOCHEMIA – der Pharmaspezialist aus Österreich
Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.sanochemia.at
Wie entsteht CIN und wie können wir vorbeugen?
Prof. Pontus B. Persson, Institut für Vegetative Physiologie, Charité Berlinanlässlich des Wiener Radiologie Symposiums von 5.-7.11.2009
Anlässlich des Wiener Radiologie Symposiums hat Prof. Pontus B. Persson einen Vortrag zu einem der wichtigsten Themen beim Einsatz von Röntgenkontrastmitteln gehalten – der CIN.
Wichtig zu beachten sei, dass die Pathophysiologie der CIN derzeit nicht vollständig geklärt sei, aber mit großer Wahrscheinlichkeit die Hypoxie der äußeren Medulla dabei eine Rolle spiele, so Prof. Persson. Eine Reihe von Eigenschaften der Kontrastmittel wäre für die CIN verantwortlich zu machen, wobei die Rolle der Osmolalität vermutlich überbewertet würde.
Die wahrscheinlich relevanteste Eigenschaft der Kontrastmittel hinsichtlich der Pathophysiologie der CIN habe erst kürzlich die Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Die rheologische Eigenschaft von Kontrastmitteln, nämlich ihre Viskosität. Die Viskosität der Kontrastmittel erhöhe die Viskosität der tubulären Flüssigkeit was einen Anstieg des Widerstandes und des interstitialen Nierendrucks zur Folge habe, und letztlich zu einer Reduktion des Flusses im Nierenmark und dann zu einer Senkung der glomerularen Filtrationsrate führe. Das Abnehmen der Nierenmarksperfusion scheine eine direkte Folge der Viskositätserhöhung zu sein, wenn hochvisköse Kontrastmittel gegeben werden (nichtionische Dimere). Die Schwedische Register Studie mit über 57.000 Patienten unterstreiche, dass das hochvisköse Kontrastmittel Iodixanol keine bessere Nierentoleranz zeige gegenüber niedrig osmolale Kontrastmittel mit geringerer Viskosität. In der Tat ließen die Ergebnisse dieser Studie den gegenteiligen Schluss zu: niedrig osmolale Kontrastmittel führten nur halb so häufig zum Nierenversagen als iso-osmolale, hochvisköse Kontrastmittel.
Unter den vielen vorgeschlagenen Maßnahmen, um CIN zu vermeiden, spiele eine adäquate Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr die bedeutendste Rolle. Die Erhöhung der Flüssigkeitsaufnahme vermindere die Urinkonzentration in den Tubuli und vermeide somit einen steilen Anstieg der Viskosität in den Nierentubuli. Zudem führe erhöhte Flüssigkeitsaufnahme zur Erweiterung der Nierenmarksgefäße und erhöhe die Sauerstoffversorgung des Nierenmarks. Iso-osmolale Kontrastmittel könnten nachteilig sein bei der Vorbeugung von CIN.
Kontakt:
Andrea Schindelar, MPH
Leitung Marketing & Sales
Business Unit Diagnostic Imaging
Bayer Austria Ges.m.b.H.
Herbststraße 6-10
A-1160 Wien
Tel.: 01-71146-3303
Email: andrea.schindelar@bayer.at
Hygieneaspekte bei Kontrastmitteluntersuchungen Automatische Applikationssysteme
Die Rollenpumpe Das Schlauchsystem der Rollenpumpe wird einmal pro Tag installiert, wobei nur das Patientenstück nach jedem Untersuchungsgang ausgetauscht wird. Das Rollensystem verbleibt in der Pumpe. Die Kontrastmittelflaschen werden auf einen Dorn aufgesteckt und bei Bedarf gewechselt. Für den Behälter mit Kochsalz, das zum Nachspülen verwendet wird, steht ein eigener Aufsatz zur Verfügung. Das System enthält zwei Rückschlagventile.
Das Kartuschensystem
Ein neues Verabreichungssystem wird mit Kontrastmittel in Fertigkartuschen (Fertigspritzen) betrieben, wobei für jeden Patienten im Sinne eines geschlossenen Systems nur eine Kartusche zur Anwendung kommt, die nachher entsorgt wird. Es stehen verschieden große Gebinde (50ml, 75ml, 100ml) mit verschieden hohen Jodkonzentrationen zur Verfügung. Durch Anschrauben des Schlauchs kann das System mit einer zweiten Kartusche verbunden werden, welche die Kochsalzlösung enthält.
Vor- und Nachteile der beiden Systeme
Einmalgebinde weisen aus hygienischer Sicht klarerweise die höchste Sicherheit auf. Die Fertigspritzen schließen die Möglichkeit der Kreuzkontamination aus. Lösungen, die intravasal verabreicht werden, müssen per definitionem steril sein; aus hygienischer Sicht darf daher auch nicht das Risiko einer geringen Kontamination eingegangen werden.
Wie bei allen Arzneimitteln und Medizinprodukten ist die Sicherheit der Rollenpumpe nur dann gewährleistet, wenn sie vorschriftgemäß angewendet wird.
Das heißt: Das Schlauchsystem darf nur einmal verwendet werden und die Standzeiten sind laut Fachinformation strikt einzuhalten. Für eine Benutzung über die zugelassenen Zeiträume hinaus sind weder der Schlauch noch das Kontrastmittel zugelassen. Ein möglicher Schwachpunkt könnten die Rückschlagventile sein, da Unterschied hinsichtlich ihres Rückhaltevermögens, ihrer Durchflussrate und des möglichen Systemdrucks bestehen. Im rahmen von Hygienegutachten ist es möglich, den Einsatz bestimmter Rückschlagventile im Zusammenspiel mit dem Gesamtsystem experimentell zu evaluieren (Systemvaluation). Solche Gutachten liegen jedoch nicht immer vor, da unklar ist, von wem der Auftrag zur Durchführung der Untersuchung kommen muss. Weiter kann das Mehrfachanstechen des Einmalbehältnisses bedenklich sein.
Auszug aus:
„Hygieneaspekte bei Kontrastmitteluntersuchungen“ in: Klinik 3/2009, 19. Jahrgang
Interdisziplinäre Zeitschrift für das Krankenhaus
Autoren:
Prim. Dr. Wolfgang Pichler (Landesklinikum Weinviertel Mistelbach)
Univ.-Prof. Dr. Ojan Assadian (Klinische Abteilung für Krankenhaushygiene am Hygiene-Institut, MU Wien)
OA Dr. Klaus Vander (Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie, Graz)
OÄ Dr. Agnes Wechsler-Fördös (Krankenanstalt Rudolfstiftung, Wien)
Weitere Teilnehmer des Expertenmeetings:
Dr. Karl Hausegger (FA für Radiologie, Kapfenberg)
Mag. Katja Sakowitsch (Heid Schiefer Rechtsanwälte, Wien)
Univ.-Prof. Dr. Günther Wewalka (Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Wien)
Kontakt:
Michelle Wölfl
Sales- & Marketing Assistant
Pharmaceutical
Covidien Austria GmbH
Campus 21, Europaring F09402
A-2345 Brunn am Gebirge
Office: +43 2236 378839 -32
Die ICON Studie
Die CIN (Kontrastmittelinduzierte Nephropathie) steht seit einigen Jahren immer wieder im Mittelpunkt zahlreicher, z.T. kontrovers geführter Diskussionen.
Im Rahmen der in Nordamerika durchgeführten ICON-Studie (Ionic versus non-ionic Contrast to Obviate worsening Nephropathy after angioplasty in chronic renal failure patients) wurde folgender Frage nachgegangen:
Gibt es Unterschiede bezüglich des Auftretens einer Nephropathie nach Kontrastmittelgabe zwischen dem nichtionischen dimeren, iso-osmolaren Kontrastmittel Iodixanol (Visipaque®) und dem ionischen, dimeren niedrig-osmolaren Kontrastmittel Ioxaglat (Hexabrix®) ?
146 Patienten mit Niereninsuffizienz, die sich einer Koronarangiographie unterziehen mussten, wurden in diese multizentrische, randomisierte und prospektive Doppelblindstudie eingeschlossen. 72 Patienten erhielten das nichtionische Iodixanol, 74 Patienten das ionische Ioxaglat. Das Risiko eine CIN zu entwickeln war für beide Patientengruppe gleich.
Als primärer Endpunkt der ICON-Studie wurde im Gegensatz zur früher publizierten NEPHRIC-Studie der mediane „peak increase“ des Serum Kreatinins zwischen Tag 0 und Tag 3 nach der Angiographie festgelegt.
Dieser mediane Spitzenwert des Serumkreatinins unterschied sich nicht zwischen den beiden Gruppen.
Zusammenfassend stellen die Autoren fest:
„In high-risk patients undergoing coronary angiographic procedures, use of the nonionic iso-osmolar CM iodixanol does not reduce renal deterioration in patients with renal impairment, compared with the ionic low-osmolar CM ioxaglate.“
Mehran et al: Ionic Low-Osmolar Versus Nonionic Iso-Osmolar Contrast Media to Obviate Worsening Nephropathy After Angioplasty in Chronic Renal Failure Patients: JACC: Cardiovascular interventions, Vol.2, No.5, 2009, May 2009; 415-21
BIOTRONIK setzt nächste Schritte bei der Entwicklung eines kompletten 4F Produkt-Portfolios mit der Einführung der neue 4F Cross-over Schleuse „Fortress“ und des neuen Führungsdrahtes „Cruiser-18“
BIOTRONIK AG, ein innovativer europäischer Hersteller von interventionellen Produkten, gibt die Markteinführung ihrer neuen 4 F Schleuse für kontralaterale Zugänge bei SFA Interventionen und ihres 0.018“ Führungsdrahtes der neuesten Generation für SFA und BTK Indikationen bekannt.Die Fortress Schleuse ist erhältlich in 45-cm-Länge mit vorgekrümmter Spitze und 0.035“ Draht gängig. Weitere Längen werden gegen Ende des Jahres erwartet.
Der Cruiser-18 ist ein mit PTFE beschichteter 0.018“ Edelstahldraht. Er bietet größtmöglichen Support und ist in 2 Längen (195cm und 300 cm) sowie 2 unterschiedlichen Spitzenkonfigurationen (medium und stiff) erhältlich.
Beiden Produkte ergänzen das derzeitige BIOTRONIK 4F Produktportfolio bestehend aus dem Passeo-18 (4F Ballonkatheter) und dem Astron Pulsar (4F SE Stent) und machen BIOTRONIK damit zum einzigen Anbieter weltweit mit einem kompletten 4 F Paket für UE-Erkrankungen.Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte oder besuchen Sie unsere Homepage www.biotronik.com.
Kontakt:
BIOTRONIK Vertriebs-GmbH
Verena Kratzer
Marketing Manager
Euro Plaza, Gebäude G
Am Euro Platz 2, Stiege 2
1120 Wien
Tel. +43 664 1328103
verena.kratzer@biotronik.at
04.03.2010-08.03.2010
ECR 2010 - European Congress of Radiology
13.03.2010-13.03.2010
Schilddrüsen-Ultraschallkurs
12.03.2010-13.03.2010
Tagung der österreichischen Interessensgemeinschaft für angeborene und erworbene Gefäßfehlbildungen
15.03.2010-18.03.2010
2010 Neonatal Ultrasound Course
18.03.2010-20.03.2010
59. MR-Intensivkurs für Ärzte
20.03.2010-21.03.2010
MR-Neuro-Kurs 2 für RT und Ärzte
21.03.2010-26.03.2010
42nd International Diagnostic Course Davos








