Neues aus der Industrie 1/2008



27.03.2008

Siemens: Wissen ist Vorsprung

CT/ MR- Hands-On Workshops vor klinischem Hintergrund mit unseren Kooperationspartnern im Trainingscenter Linz und Radiology Teaching Center Wien

Siemens Healthcare ist führender Anbieter für Produkte, Dienstleistungen und Lösungen im Gesundheitswesen. Deshalb bieten wir unseren Kunden nachhaltige Vorteile während der gesamten Nutzungsphase ihrer CT/MR Scanner an. Ein wichtiger Baustein ist dabei das SOMATOM Educate Programm. Dieses deckt alle Bereiche der Aus- und Fortbildung ab. Speziell für österreichische Kunden vermittelt die Siemens AG Österreich als Kooperationspartner der Universitätsklinik für Radiodiagnostik am AKH Wien und des Zentralen Radiologie Instituts am AKH Linz zusätzliche Fortbildungskurse.

Als besonderen Vorteil sehen wir die Ausgewogenheit von Theorie und Praxis, die in Form von Kleingruppentrainings von ca. 10 Personen zu maximalem Lernerfolg führen. Abseits Ihrer täglichen Routinearbeit können Sie sich an bestens ausgestatteten Multi Modality Workplaces neuesten Techniken intensiv widmen und interaktiven Erfahrungsaustausch betreiben.

Bei unserem breiten Kursangebot werden neben Themen wie Patientenvorbereitung, Untersuchungsplanung- und durchführung, Funktionalität der Bedienoberfläche auch Auswertestrategien, Datenanalyse, Befundinhalte und Workflowkonzepte behandelt.

Derzeit bieten wir folgende zertifizierte Kurse in Kooperation mit dem AKH Linz und dem AKH Wien an: MSCT-Basis Workshop, MR-Basis Workshop (Launch 05-2008), 3D-Imaging Basis Workshop, MSCT-Angiographie Workshop, Herz-CT Workshop, MDCT-Colonographie Workshop.

Wir würden uns freuen, wenn Sie im Internet unter www.siemens.at/MEDtraining mehr Informationen zu unseren Kursen einsehen.

27.03.2008

Agfa DX-S in der Praxis

Durch die fortschreitende Verbesserung und Verkleinerung der Bauteile sowie durch Einsatz der Nadeltechnologie konnte Agfa mit seinem neuesten innovativen Gerät in der CR-Technologie einen Quantensprung in diesem Bereich erzielen.

Durch die schnelle Auslesezeit von nur 4 Sekunden ist es möglich, in sehr kurzer Zeit bereits fertige Röntgenbilder anzufertigen. Auch die digitale Nachbearbeitung und Speicherung ist damit möglich. Diese Technologie ist nicht nur im Sinne der Bautechnik und der Speicherfolientechnik einzigartig, sondern auch im wichtigen Bereich des Strahlenschutzes und der Dosisersparnis.

Durch die Nadeltechnik, welche eine um bis zu 50% höhere Röntgenstrahlenausbeute und Speichereffizienz erzielt, besitzt diese neue innovative Technologie großes Potential in der radiologischen Diagnostik. Wie bei allen digitalen Aufnahmetechniken spielt auch in der CR-Technologie die Auflösung eine große Rolle. Dieses System hat die Defizite der herkömmlichen CR-Systeme bei weitem überholt und alle Erwartungen übertroffen.
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27.03.2008

Neue Studie belegt renale und kardiale Vorteile von VISIPAQUE™ bei niereninsuffizienten Hochrisikopatienten



B82 ABSTRACTS - SCAI-ACCi2 Interventional E-Abstracts JACC March 11, 2008 2900-262

Safety and Diagnostic Efficacy of Iodixanol vs
Iopromide in Patients with Renal Insufficiency
Undergoing Coronary Angiography: A Randomized,
Controlled Trial

Bin Nie, Wan-jun Cheng, Yan-fang Li, Zheng Cao, Qing Yang, Ying-xin Zhao, Yong-he Guo, Yu-jie Zhou, Beijing Anzhen hospital, Beijing, People’s Republic of China

Background: With the growing number of indications for contrast-enhanced procedures, the safety and efficacy of contrast media (CM) have come under increased scrutiny. This study was undertaken to compare the renal safety, as well as cardiac impact and diagnostic quality, of the iso-osmolar CM iodixanol and the low-osmolar CM iopromide in patients with renal insufficiency undergoing coronary angiography.

Methods:
In this single-center, prospective study, 208 patients with renal insufficiency were randomized to iodixanol (n=106) or iopromide (n=102) as the CM for coronary angiography. The primary end point was the incidence of contrast-induced nephropathy (CIN). Secondary end points were the frequency of early major adverse cardiac events (MACE) and the quality of diagnostic information produced during the coronary angiography.

Results: CIN incidence was significantly lower with iodixanol than iopromide (5.7% vs 16.7%; p=0.011). Baseline SCr (OR 2.21, 95% CI 1.25 to 3.47; p=0.031), iopromide use (OR 2.56, 95% CI 1.18 to 5.76; p=0.024), and CM volume (OR 2.01, 95% CI 1.01 to 3.21; p=0.038) were identified as independent risk factors for CIN in this population. The composite MACE outcome favored iodixanol (1.9% vs 8.8%; P=0.025). The quality of diagnostic information from the 2 CM was similar (p=0.354).

Conclusions: Findings for this study population at high risk of CIN and undergoing coronary angiography suggest that the iso-osmolar CM iodixanol is associated with less nephrotoxicity and fewer cardiovascular-related complications than the low-osmolar CM iopromide, with no apparent difference in diagnostic quality.

Kontakt:
Tanja Schnizer
Marketing Manager
GE Healthcare, Medical Diagnostics, Contrast media
Tel. +43 1 97272-2606
e-mail: tanja.schnizer@ge.com

27.03.2008

CT 2008/Garmisch: "Hilfe ein Nierenkranker! Was nun?"

Die Kontrastmittel-induzierte Nephropathie (CIN) ist wahrscheinlich abhängig von der Viskosität des Kontrastmittels und nicht von deren Osmolalität. Der CIN kann durch ausreichende Hydrierung vorgebeugt werden. Diesem Thema war in Garmisch ein Satelliten-Symposium von Bayer Schering Pharma gewidmet.

CIN: Pathophysiologie und klinische Relevanz
Anaphylaktische Reaktionen verbindet man eher mit der Gabe jodhaltiger Röntgenkontrastmittel als eine Nephropathie. Doch rund 60 Prozent der Kontrastmittel-assoziierten Todesfälle gehen auf eine Kontrastmittel-induzierte Nephropathie (CIN) zurück. Mit dieser beeindruckenden Zahl sensibilisierte Pontus Persson von der Berliner Charité sein Auditorium für das Thema.

CIN-Definition
Steigt der Serum-Kreatininwert innerhalb von drei Tagen nach Kontrastmittelgabe um mehr als 25 Prozent oder um mehr als 0,5mg/dl an und gibt es dafür keine andere Ursache, liegt definitionsgemäß eine CIN vor. „Nephrologen sind da aber nicht so streng“, sagte Persson, sie würden meist erst ab einem 50-prozentigen Serum-Kreatininanstieg von einer CIN ausgehen.

Viskosität entscheidet über Nephrotoxizität
Diskutieren andere Experten noch, ob die Osmolalität oder die Viskosität eines Kontrastmittels über dessen Nephrotoxizität entscheidet, steht für den Nierenphysiologen Persson fest, es muss die Viskosität sein: “Das ergibt sich aus dem Poiseuilleschen Gesetz, das wir schon im dritten Semester des Medizinstudiums kennengelernt haben.“

Iso-Osmolalität schützt Nieren nicht
2003 kam die NEPHRIC-Studie zwar zu dem Ergebnis, dass iso-osmolare, dimere Kontrastmittel (IOCM) weniger nephrotoxisch seien als niedrig-osmolare, monomere (LOCM). Doch waren die beiden Kontrastmittelgruppen in ihrer Morbidität nicht gleichwertig. Mit der schwedischen Register-Studie (Liss et al., Kidney Int 2006; 70: 1811-1817) liegt nun eine Analyse mit fast 60.000 Patienten vor. Das Ergebnis: Nach IOCM war das CIN-Risiko annähernd doppelt so hoch wie nach Gabe eines LOCM.

CIN-Vorbeugung durch Hydrierung
„Es gibt ein Füllhorn von Maßnahmen, die empfohlen wurden“, sagte Persson, doch nur die Hydrierung scheint wirklich effektiv. Für Acetylcystein und Bikarbonat sind die Studienergebnisse nicht eindeutig, viele andere Vorschläge zur Prophylaxe haben sich nicht bewährt.
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27.03.2008

256-Zeilen: Philips Brilliance iCT scannt Herz innerhalb von zwei Schlägen

Philips hat am RSNA und am ECR in Wien einen neuen Computertomografen vorgestellt, der einen Herz-Scan innerhalb von zwei Schlägen vornimmt. Damit ermöglicht der neue 256-Zeilen Brilliance iCT Scanner gestochen scharfe Bilder des Herzens und verbessert die Diagnose und Behandlung ernster Herzerkrankungen maßgeblich.

Der Brilliance iCT ebenso wie ein neu entwickeltes 64-Kanal-System sind mit der Philips Essence Technologie ausgestattet, die neuartige Röntgenröhren, Detektoren und ein neu entwickeltes Design bietet. Diese Technologie kann detaillierte und klare 3D-Bilder eines ganzen Organs liefern, einschließlich des Herzens und des Gehirns, und auch langfristige Veränderungen aufzeigen. Auf alle Bilder kann über jeden Computer im Krankenhaus zugegriffen werden und Kollegen und Forschungseinrichtungen haben einen Fernzugriff, so dass Informationen im Team leichter ausgetauscht werden können. Es wurden bereits über 30 CT-Systeme mit der Essence-Technologie ausgeliefert.

Die Scanner bieten klinische Einblicke für ein breites Anwendungsspektrum im Radiologie- und Kardiologiebereich, während die verbesserte Visualisierung für Ärzte bei der Diagnose und Behandlung von Herzproblemen von großem Wert sein wird. Der Brilliance iCT Scanner reduziert zudem die Strahlenbelastung für die Patienten um bis zu 80 Prozent*. Der Scan erfolgt viel schneller, da die Röhre viermal pro Sekunde und damit um 22 Prozent schneller als bisher verfügbare Systeme rotieren kann.


27.03.2008

XR RIS, PACS & NET - Preview auf das neue XR 5.0

…durchschaubare Software – für Radiologen

Leistung
  • Höhere Performance, bis zu Faktor 2 schneller
  • keine neue Hardware ggü. XR 4 erforderlich
  • Control Center für RIS & PACS Kontroll-Funktionen
Befunden
  • Hands Free Befundung per Bluetooth oder SpeechPocket
  • Neueste SpeechMagic Version 6.1
  • vereinfachtes Handling von On- & Offlinespracherkennung
  • signifikant höhere Erkennungsrate
Bedienung
  • Sprachsteuerung
  • Touchscreen Bedienung
  • bessere Steuerung per Tastenkürzel Darstellung…
  • flexibles User Interface
  • selbstdefinierbare Hanging Protokolle
  • Integrierter PACS Viewer für alle RIS Clients(viewing, zooming, panning, fenstern)
Darstellung
  • flexibles User Interface
  • selbstdefinierbare Hanging Protokolle
  • Integrierter PACS Viewer für alle RIS Clients (viewing, zooming, panning, fenstern)
Datenmanagement
  • Mammo Screening
  • Datenexport nach BuRa Richtlinien
  • verschlüsselter Bildversand per Email
  • Import von beliebigen Bilddaten ins Archiv
Kontakt:
D.A.T.A. Corporation AUTOMED
Eduardo B. Desits
ed@data.at
Tel.: +43 (0) 664 / 422 57 37
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27.03.2008

Der weltweit erste 4D-CT mit 320 simultanen Schichten für Dynamik und Volumen.

Neues Computertomographie-Zeitalter hat am LKH – Universitätsklinikum Graz, Klinische Abteilung für Kinderradiologie, Einzug gehalten.

Mit der Weiterentwicklung vom Mehrzeilen- zum Volumenscanner ist Toshiba ein technologischer Meilenstein in der bildgebenden Diagnostik gelungen. Der neue Hightech-CT im LKH-Universitätsklinikum Graz ist – mit der Berliner Charité und dem Leiden University Medical Center – europaweit der dritte Volumen-Computertomograph, der in einer Klinik in Betrieb genommen wurde. Weltweit stehen Systeme in den USA, in Japan und in Kanada für die klinische Routine zur Verfügung.
Folgeaufträge im deutschsprachigen Raum konnten bereits verzeichnet werden, so dass im Frühjahr weitere Installationen folgen.

Zum ersten Mal ist es mit dem AquilionONE™ möglich, Organe dreidimensional darzustellen und hierbei auch dynamische Prozesse wie Blutfluss und Funktion zu betrachten. Durch 16 cm anatomische Abdeckung mit den parallelen 320 ultra-hochauflösenden 0,5 mm-Detektorreihen kann der AquilionONE™, anders als bisherige CT-Systeme, ganze Organe, z.B. das Herz und das Gehirn, in nur einer Rotation aufnehmen. Durch die komplette Untersuchung in nur 0,35 Sekunden verhindert man die Rekonstruktion von Daten mehrerer Zeitpunkte und erhöht somit die diagnostische Sicherheit.
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27.03.2008

“Early Health” – Brustkrebs früher und präziser erkennen

Seit fast 40 Jahren widmet sich GE Healthcare der Entwicklung bedeutender Innovationen in der Senologie.
Neben anderen Untersuchungsmethoden bleibt die Mammographie bis heute die Referenztechnologie für die Brustkrebsvorsorge und im Kampf gegen Brustkrebs. Entdecken Sie unser breites Technologie- und Lösungsspektrum und den Wandel hin zu "Early Health", dem von GE entwickelten Konzept zur früheren, präziseren Erkennung und wirksameren Behandlung von Brustkrebs, der weltweit leider immer noch zweithäufigsten Ursache für krebsbdedingte Todesfälle.


Mit der Einführung der ersten digitalen Vollfeldmammographie hat GE im Jahr 1999 das Zeitalter der digitalen Mammographie eröffnet. Seitdem hat GE ein komplettes Sortiment entwickelt, das allen Kundenanforderungen Rechnung trägt, von der Vorsorgeuntersuchung über die Diagnose bis hin zu interventionellen Lösungen.
Die digitalen Mammographiesysteme von GE wurden entwickelt, um noch mehr Details sichtbar zu machen und den Patientendurchsatz deutlich zu erhöhen.

Senographe Essential, Vollfeld-Mammographie der Spitzenklasse

  • Die neueste Plattform, die sowohl den heutigen als auch den zukünftigen Anforderungen gerecht wird
  • Größter Detektor (24 x 31 cm) zur Untersuchung von Brüsten verschiedener Form und Größe
  • Erstklassige Bildqualität bei erstaunlich niedriger Dosis
  • Weltweit renommierte Seno Advantage Befundungs-Workstation mit multidirektionaler RIS/PACS-Anbindung
  • GE’s exklusive Bildgebungsalgorithmen Premium View und Fine View verbessern mit verschiedenen Rekonstruktionsalgorythmen für Weichteilverdichtungen und Mikrokalk die diagnostische Bildqualität und vor allem die Befundungsgeschwindigkeit
  • Die flexiblen, seitlich verschiebbaren, ergonomisch geformten Kompressionsplatten verbessern Patientenkomfort und Bildschärfe, auch bei sehr kleinen Brüsten.
  • Dank der sehr kurzen Intervalle zwischen den Aufnahmen können mehrere Aufnahmen pro Minute durchgeführt und ein hohes Patientenaufkommen, z.B. bei Screening-Untersuchungen, problemlos bewältigt werden.
  • Automatische Einblendung, automatische Erkennung der Kompressionsplatte, schnelle und einfache Vorbereitung dank der programmierbaren Stativpositionen.
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27.03.2008

Rasche und hygienische Kontrastmittelapplikation bei höherer Patientensicherheit mit dem OptiStar™ LE in der MRT

Die hoch entwickelte Technik reduziert die Betriebskosten, sorgt für hohe Patientensicherheit und kurze Untersuchungszeiten.
Der OptiStar™ LE ist das Ergebnis innovativer Forschung und Entwicklung für einen leistungsfähigen intelligenten Kontrastmittelinjektor in der MRT. Der OptiStar™ LE ist anwenderfreundlich, praxisgerecht und einfach zu bedienen. Er wird komplett aus nichtmagnetischem Material gefertigt, ist 3 Tesla-tauglich sowie batteriefrei und verfügt über ein besonders kleines Stativ.


Der OptiStar™ LE ist ein Doppelkopfinjektionssystem für Bolus- und zweiphasige, zeitgesteuerte sowie voneinander unabhängige Injektion von Kontrastmittel und Kochsalz. Er erhöht nicht nur die Patientensicherheit, sondern beschleunigt die Vorbereitung und die Injektionsabläufe. Der OptiStar ™ LE bietet eine einfache Bedienung des Injektorkopfes, was eine optimale Funktionalität im Magnetraum bedeutet. Die Steuerung der Injektion (Start/Stopp) kann direkt am Injektorkopf erfolgen.
Beim OptiStar ™ LE handelt es sich um den ersten netzbetriebenen MRT Injektor, dies spart Zeit und Kosten, da kein Batteriewechsel nötig ist.

Rasche Kontrastmittelvorbereitung
Der OptiStar™ LE ermöglicht den Einsatz von Leerspritzen sowie vorgefüllten Fertigspritzen, u. a. auch von OptiMark™, das einzige von der FDA ausdrücklich für die Applikation mit einem Injektor zugelassene MRT-Kontrastmittel. Ein einfaches Wechseln der Spritzen sowie das automatische Erkennen der Füllmenge und ein großes Farbdisplay für eine bessere Übersicht ermöglichen eine schnelle Vorbereitung der einzelnen Untersuchungen schon im Kontrollraum. Beim Einsetzen der Spritzen erfolgt eine automatische Erkennung des Fertigspritzenvolumens, wobei das gewünschte Applikationsvolumen durch einfache Eingabe mittels Touchscreen einstellbar ist. Darüber hinaus ist das Starten und Abbrechen der Injektion nicht nur direkt am Injektorkopf sondern auch außerhalb des Magnetraums über die Konsole möglich.

Hygienische Applikation
Alle Systeme sind hygienisch einwandfreie Einwegsysteme. Die Verwendung von Einwegmaterialien sowie das Einsetzen von vorgefüllten Fertigspritzen machen eindeutig zusätzliche Manipulationen bei der Vorbereitung oder während der Injektion entbehrlich und schließen somit eine retrograde Kontamination des Schlauchsystems mit Keimen potenziell aus. Allerdings ist mit dem OptiStar™ LE auch eine Mehrfachentnahme aus Großgebinden möglich, die der Hygienevorschrift der MA 15 – Gesundheitswesen und Soziales entspricht:
Eine Befüllung der Leerspritze hat dabei mittels eines geschlossenen Systems (Auto- matikfüllschlauch mit Tropfkammer) zu erfolgen. Dabei wird zunächst ein Großgebinde mit dem automatischen Befüllsystem über dem Y- Ansatzstück mit der Leerspritze verbunden. Ein wiederholtes Diskonnektieren und Manipulieren ist durch die Y-Verbindung nicht mehr notwendig. Für jede Untersuchung wird der patientennahe Anteil des Schlauchsystems angeschlossen, das nach jedem Patienten auszutauschen ist.
Laut der Hygienevorschrift der MA 15 muss auch eine nicht sichtbare Kontamination blutübertragender Erreger auf den wieder verwendbaren Anteil des Schlauchsystems mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen werden. Die Mindestlänge dieses Patientenanschlussstückes beträgt die vorgeschriebene Länge von mindestens 35 cm, damit der wieder verwendbare Anteil des Schlauchsystems nicht die Haut des Patienten berührt.

Damit kommt der OptiStar™ LE sowohl dem Wunsch des Radiologen und der technischen Assistenten nach einer technisch ausgezeichneten Lösung für die Kontrastmittel-Applikation als auch dem Bedürfnis nach maximaler Patientensicherheit und hygienischer Sicherheit entgegen.

27.03.2008

BIOTRONIK: Excellence for life

Als einer der führenden europäischen medizintechnischen Unternehmen ist BIOTRONIK auf allen Weltmärkten präsent. Das Unternehmen bietet Komplettlösungen zur Diagnose, Behandlung und Therapieunterstützung in den Bereichen Vaskuläre Intervention (Radiologie und Kardiologie), Elektrophysiologie und kardiale Rhythmusstörungen (Herzschrittmacher und Implantierbare Defibrillatoren) an.

Mehr als 3.400 Mitarbeiter forschen, entwickeln, fertigen und vertreiben BIOTRONIK-Produkte und betreuen unsere Kunden auf allen Kontinenten. Wir verstehen uns als Partner der Ärzte. Direkt von ihnen erfahren wir von dringenden Notwendigkeiten im klinischen Alltag. Inspirationen, die sich sofort auf unsere Entwicklungen auswirken. BIOTRONIK lebt von diesem vitalen interdisziplinären Wissensnetzwerk.

In Österreich sind mehr als 30 Mitarbeiter mit dem Vertrieb, dem technischen Service und der Anwenderunterstützung unserer Produkte beschäftigt. Ein eigenes Studienteam kümmert sich um die Betreuung von klinischen Studien.

Unser Motto: Excellence for life
Der BIOTRONIK-Gründer Prof. Dr. Max Schaldach entwickelte vor rund 40 Jahren den ersten deutschen Herzschrittmacher. Seitdem bestimmen die Faszination für Details, Perfektionismus, Freude an der Innovation und der Wunsch, die besten Produkte herzustellen, um Leben zu verlängern, das Handeln von BIOTRONIK.

Excellence for Life

steht für:

I. Lebensqualität
Wir helfen mit unseren Produkten, die Lebensqualität der Patienten bestmöglich zu erhöhen, ihre Lebenszeit zu verlängern, ihnen mehr Sicherheit zu geben – das ist unsere Mission seit 1963. In enger Zusammenarbeit mit den Ärzten realisieren wir effektive Therapieansätze für unsere Patienten.

II. Revolutionäre Innovation
Eine einzigartige Therapie: Der in klinischer Prüfung befindliche Absorbierbare Metallstent (AMS) von BIOTRONIK baut sich vollständig ab, das Gefäß gewinnt seine physiologische Funktionalität zurück. Die Legierung aus dem körpereigenen Spurenelement Magnesium ist hoch belastbar. Dank der vollständigen Absorption nach einigen Wochen ist das betroffene Gefäßsegment wieder zugänglich für weitere Therapien.

III. Qualität und Sicherheit
Mit dem BIOTRONIK-Qualitätsmanagement garantieren wir, dass sowohl die gesetzlichen Normen und Richtlinien als auch unsere internen Qualitätsstandards erfüllt werden. Ständige Prüfungen von Produkt und Produktion tragen entscheidend dazu bei.

Die österreichische Vertriebsorganisation ist ISO-zertifiziert und eine regelmäßige Auditierung unserer Firma durch externe Stellen sorgt für eine neutrale Überwachung unseres Qualitätssystems. So erfüllen wir die Anforderungen
  • der Qualitätsnormen ISO 9001, EN 46001, ISO 13485
  • der Europäischen Richtllinien MDD und AIMD und
  • des amerikanischen Quality System Regulations (FDA).


Vaskuläre Intervention

Stenosen und Okklusionen der arteriellen Gefäße können zu ernsten cardiovaskulären Problemen führen. Durch minimalinvasive Prozeduren wie Dehnung des Gefäßes durch Ballonkatheter oder Implantationen von Stents werden sowohl koronare Arterien wie periphere Gefäße gedehnt oder wieder eröffnet.

Die innovative Beschichtung der Stents mit Siliziumkarbid (SiC) bietet:
  • verbesserte Hämo- und Biokompatibilität • reduzierte Thrombozytenaggregation
  • Unterstützung der rascheren Endothelialisierung
Die „proaktive“ Beschichtung verringert somit das Risiko der Wiederverengung der geschädigten Stellen.

Elektrotherapie
Die Elektrotherapie bietet Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen an. Die Schrittmacher-Implantate der ersten Generation dienten dazu, das Leben der Patienten zu retten. Heute erfüllen die Implantate neben der rein lebenserhaltenden Funktion viele weitere Anforderungen. Die Verbesserung der Lebensqualität des Patienten ebenso wie diagnostische Funktionen zur Überwachung der Herzfunktion gewinnen dabei immer mehr an Bedeutung. BIOTRONIK hat weltweit als erster Hersteller ein telemedizinisches Monitoringsystem (Home Monitoring) für Herzschrittmacher und Implantierbare Defibrillatoren entwickelt.

Kontakt:
Biotronik Vertriebs-GesmbH
Technologiestraße 8, 1120 Wien
Tel +(43) 1 615 44 50,
Fax +(43) 1 615 44 50-10

27.03.2008

OptiMed mit Neuheiten am deutsch-österr. Röntgenkongress

Seit 1995 entwickelt und produziert OptiMed Medizinprodukte für die minimal invasive Therapie.

Wir präsentieren Ihnen unsere Neuheiten auf dem „5. gemeinsamen Kongress der DRG und ÖRG“ (dt. Röntgenkongress 30. April bis 03. Mai 2008) in Berlin, auf unserem Stand Nr. G 24.

Wir freuen uns, Ihnen unser weltweit einzigartiges Produkt vorstellen zu dürfen:

sinus-SuperFlex-535:

  • 5F Stent Applikationsbesteck adaptiert auf einen 0.035 inch Führungsdraht
  • open-cell Stent Design mit Tantal-Markern
  • Ø 4 – 10 mm <-> 20-80 mm - Elektropolitur für eine besonders glatte Oberfläche
  • Anti-Jump-Technik
  • „Braided“ Außenschleuse für höchste Knickresistenz und Flexibilität
Für weitere Fragen und Informationen zu unserem Produktportfolio kontaktieren Sie uns unter Tel.Nr.: 02236/610 85 oder besuchen Sie uns auf unserer Webpage www.opti-med.at

27.03.2008

synedra AIM S-Box – die attraktive und kompakte Lösung für Digitalisierung

Die S-Box bietet sowohl ein klassisches PACS als auch ein medizinisches Universalarchiv zum Fixpreis und ist dadurch die optimale Lösung für Radiologen und Nuklearmediziner.

Die besondere Attraktivität der S-Box liegt in der Möglichkeit der Kommunikation nach außen. Die Erstellung von Patienten-CD’s erfolgt schnell und einfach (beispielsweise mit einem Brennroboter) und die CD’s können standardmäßig mit dem Corporate Design der Gesundheitseinrichtung versehen werden.
Über VPN können archivierte Patientendaten (z. B. Befunde) an externe Partner kommuniziert werden oder es kann von außen auf die Patientendaten zugegriffen werden.

Zu den radiologischen Gemeinschaftspraxen, die mit der synedra AIM S-Box arbeiten, gehört das Diagnose Zentrum Belmont in Chur. Dort wird mit Hilfe der S-Box über den leistungsstarken Viewer synedra View befundet, der sämtliche Features, die Radiologen benötigen, zur Verfügung stellt. Außerdem werden sämtliche patientenbezogene Bild- und Multimediadaten mit Hilfe der S-Box archiviert.

Dr. Jakob Bräm, leitender Radiologe des Diagnose Zentrums Belmont, über die Anschaffung der synedra AIM S-Box: „Ein zentraler Faktor für die Wahl der S-Box war das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis: man bekommt PACS und Universalarchiv zum Fixpreis und Systembetrieb und Wartung sind inkludiert – so sind die Projektkosten genau kalkulierbar.“
Auch die Bedienbarkeit der S-Box wird von Dr. Bräm und seinem Team gelobt: „Mit der Arbeitsgeschwindigkeit der S-Box sind wir sehr zufrieden. Das Programm ist sehr benutzerfreundlich und einfach zu bedienen.“

Kontakt:
synedra information technologies GmbH
Mag. Johannes Fellner
Feldstraße 1/13
6020 Innsbruck
office@synedra.com | www.synedra.at
+43/512/581505



27.03.2008

ARTIREM® und die Kunst der direkten MR-Arthrographie

Johannes M. Fröhlich – Leiter der Medizinischen Abteilung von Guerbet Schweiz

Die Magnetresonanztomographie (MRT) der Gelenke ist der Goldstandard, um pathologische Veränderungen der Weichteile darzustellen. Die zusätzliche Füllung des Gelenks mit Gadolinium ist zwar invasiv, bietet allerdings zahlreiche diagnostische Vorteile dank der besseren Differenzierung der einzelnen Kompartimente, höheren Kontrastierung und Distension des Gelenkkapselraumes gegenüber dem umliegenden Gewebe.

Seit beinahe 18 Jahren werden deshalb kontrastgebende Lösungen in der direkten MR-Arthrographie klinisch-diagnostisch eingesetzt. Zahlreiche Studien und Fallbeispiele haben den diagnostischen Zugewinn durch die intraartikuläre Anwendung von Gadolinium aufgezeigt. Mit ARTIREM® steht Ihnen ein standardisiertes, in mehreren europäischen Ländern und auch Österreich zugelassenes, gebrauchsfertiges Industriepräparat für die direkte MR-Arthrographie zur Verfügung.

Dank des neu zugelassenen MR-Arthrographikums ARTIREM® ist jedenfalls die erste Hürde genommen. Sie verfügen sozusagen über die weisse Farbe Ihres Pinsels. Sie können das Arthrographikum intraartikulär spritzen und Kompartimente gleichmässig aufhellen. Diese lassen sich nun direkt distendieren und die Dynamik der Farbverteilung verfolgen. Der intrinsische Gewebekontrast wird mit einem positiven Kontrastmittel deutlich erhöht. Kleinste Oberflächenrisse, Irritationen oder Ausfransungen werden dank „schwarz-weiss“ Kontrast klarer sichtbar – die Beurteilung allfälliger labro-ligamentärer Veränderungen ein Kinderspiel – ohne langes Warten und auch gut erkennbar für den Zuweiser. Der Patient mit Instabilität, Bizepsanker-pathologien, einer Rotatorenmanschettenruptur, Fremdkörper oder gefrorener Schulter wird es Ihnen danken. Ihre Treffsicherheit steigt nicht zuletzt in Kombination mit fettsupprimierten Pulssequenzen, die der Schlüssel zu noch mehr Kontrast sind.

In der Praxis wird während der Punktion meist etwas Lokalanästhetikum gespritzt, die Nadelposition unter Durchleuchtung mit wenigen Millilitern eines Iodkontrastmittels überprüft und dann das Gelenk mit ARTIREM® (Schulter meist 10 bis 12 ml) sachte gefüllt. Die zu injizierenden Volumina werden der Gelenkgrösse angepasst. 30-45 Minuten verbleiben für eine optimale Bildgebung – danach vermindert die extraartikuläre Diffusion durch die Synoviamembran die Kompartimentabgrenzung und Bildqualität.

ARTIREM® erwies sich sowohl in den prospektiven Studien als auch in unserer Post-Marketing Überwachung[1] als sehr gut verträglich. Allergoide Reaktionen, die allenfalls auch von der Komedikation her stammen, können zwar nicht vollkommen ausgeschlossen werden, sind aber sehr selten und meist verzögert. Typische bei einer Gelenkspunktion auftretende Nebenwirkungen wie Schmerz, Entzündung oder vasovagale Reaktionen sind zudem bekannt. Die septische Arthritis wird generell gemäss publizierten Studiendaten[2] mit einer Inzidenzrate von ca. 0,003% angegeben. Eine aseptische Arbeitstechnik wird vorausgesetzt und ist eine Selbstverständlichkeit.

ARTIREM® stellt pharmazeutisch gesehen eine isoosmolare Verdünnung des stabilsten Gadoliniumkomplexes DOTAREM® dar. Das Kontrastmittel steht Ihnen in der für alle Feldstärken, also auch bei 3T besonders bewährten Konzentration von 2.5 mMol Gd/L zur Verfügung. Neben der 20ml Fertigspritze können Sie auch auf die flexibler handhabbaren Stechampullen, die besonders gut für kleinere Gelenke oder die Hüfte geeignet sind, zurückgreifen.

Gerne ermuntern wie Sie – versuchen Sie es doch einmal. Die Bilder lohnen die Mühe!

[1] Data on file – Guerbet
[2] Hugo PC, Newberg AH, Newman JS, Wetzner SM: Complications of arthrography. Semin Musculoskeletal Radiol 1998: 2: 345-348.

Fachkurzinformation:

Bezeichnung des Arzneimittels:
Artirem 0,0025 mmol/ml Injektionslösung
Qualitative und quantitative Zusammensetzung:
1 ml Injektionslösung enthält:
1,397 mg Gadotersäure (als Megluminsalz), entsprechend 0,0025 mmol Gadotersäure, Meglumin mit 0,39 mg Gadolinium.
Sonstige Bestandteile:
Wasser für Injektionszwecke
Wirkstoffgruppe:
Paramagnetisches Kontrastmittel
ATC-Code: V08CA02 (Gadotersäure)
Anwendungsgebiete:
Arthrographie mit Magnetresonanztomographie (MRT) für folgende Gelenke und Krankheiten:
  • Schulter: Diagnostik von Teilrupturen der Rotatorenmanschette, Diagnostik von Abrissen des Labrum glenoidale und Verletzungen des Labrum-Bizepssehnen-Komplexes
  • Hüfte: Diagnostik von Labrumrupturen, freien Gelenkkörpern und Knorpelläsionen
  • Ellbogen: Diagnostik von Bänderrupturen
  • Knie: Nachweis residualer oder rekurrierender Meniskusrupturen, Diagnostik freier Gelenkkörper, Plicae synoviales und der Stabilität osteochondraler Defekte
  • Handgelenk: Beurteilung von Bändern und ulnokarpalen Komplexen
  • Knöchel: Diagnostik von Bänderschäden, Impingement-Syndrom und freien Gelenkkörpern
  • Im allgemeinen bei allen Gelenken: Nachweis intraartikulärer osteochondraler Gelenkkörper
Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit gegen Gadotersäure, Meglumin oder andere gadoliniumhältige Arzneimittel. Iodhaltige Kontrastmittel dürfen nicht gleichzeitig mit Artirem angewendet werden, da sonst die Wirksamkeit von Artirem reduziert werden kann.
Name oder Firma und Anschrift des pharmazeutischen Unternehmers:
Guerbet, B.P. 57400
F-95943 Roissy CdG Cedex, Frankreich
Vertrieb:
Guerbet GmbH., Neulinggasse 29/1/24, 1030 Wien
Packungsgrößen:
Durchstechflaschen: 1 x 20 ml
Fertigspritzen: 1 x 20 ml
Verschreibungspflicht/Apothekenpflicht:
NR, apothekenpflichtig

Weitere Angaben zu Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Mitteln und Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.