Neues aus der Industrie 2/2009
- Agfa: Studien bestätigen: DX-S von Agfa HealthCare erhöht die Bildqualität bei geringerer Strahlendosis in der Pädiatrie
- GE Healthcare: Neue Sequenzen zur Trennung des Wassers vom Fett
- Nuance: Spracherkennung: Mehr Effizienz und Sicherheit für Radiologen
- Philips: Farbgestaltung für entspanntere und effizientere Untersuchungsabläufe Neue Wege in der digitalen Mammographie
- Siemens: Ysio – das flexible einsetzbare digitale Radiographiesystem von Siemens Healthcare
- Bayer: Alles nur Zufall?
- Bracco: iomeron 400® ermöglicht eine deutlich höhere Kontrastverstärkung bei Leber-MDCTs, wie eine neue Studie belegt.
- Guerbet: Die ICON Studie
- SANOCHEMIA – ein österreichisches Unternehmen
- Covidien: Wirkung von nichtionischen Röntgenkontrastmittel auf die Erythrozytendeformierbarkeit von Vollblut
- Optimed: präsentiert die große sinus-Stent Familie von ø 3 – 34 mm und <-> 20 – 200 mm
Studien bestätigen: DX-S von Agfa HealthCare erhöht die Bildqualität bei geringerer Strahlendosis in der Pädiatrie
Dem Unternehmen Agfa HealthCare, ein führender Anbieter IT-gestützter klinischer Workflow- und diagnostischer Imaging-Systeme, bestätigten nun zwei unabhängige Studien, dass das bahnbrechende offline Detektorsystem DX-S in der Pädiatrie diagnostische Bilder höchster Qualität bei deutlich reduzierter Strahlendosis für die kleinen Patienten erzeugt.
Eine Studie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) hat die Dosis-und Qualitätsleistung des DX-S von Agfa HealthCare evaluiert und mit der eines Film-/Foliensystems der 400-er Klasse verglichen. Die Studie umfasste 200 Thorax-Aufnahmen von Kindern.Eine zweite Studie – angefertigt von der Friedrich Schiller Universität Jena – untersuchte das Potential zur Dosisreduktion bei größeren Kinder und Jugendlichen unter Nutzung eines Thoraxphantoms.
Dosisreduktion um bis zu 50% ohne Qualitätsbeeinträchtigung
Die Ergebnisse wurden durch fünf Gutachter beurteilt. Beide Studien kommen zu dem Schluss, dass sich mit dem DX-S von Agfa HealthCare die Dosis für Aufnahmen in der Pädiatrie um bis zu 50% reduzieren lässt, ohne dass die diagnostische Qualität beeinträchtigt wird. „Diese Ergebnisse sind äußerst interessant für uns“, erläutert Iskandar Accaoui, Global Head, Digital Radiography Business Unit, Agfa HealthCare. „Uns war immer bewusst, dass es mit unserem DX-S System möglich ist, die Strahlendosis deutlich zu reduzieren, was insbesondere in der Pädiatrie ein wichtiger Faktor ist. Diese Studien verstärken das Bestreben unserer Forscherteams, nicht nur technologisch innovative Lösungen für die digitale Radiographie, sondern auch Lösungen mit klaren Vorzügen für die Patienten zu entwickeln.“
Einzigartige Kombination aus Bildqualität, Geschwindigkeit und Flexibilität
Das hochentwickelte DX-S von Agfa HealthCare ist ein wegweisendes System, das eine neue Dimension in der digitalen Radiographie einläutet. Es vereint die nadelkristallbasierte Detektortechnologie DirectriX™, die eine erhöhte Bildqualität und das Potential zur Dosisreduzierung für Patienten bietet, und die ScanHead™-Technologie zur Verringerung der Auslesezeiten. Das System schließt die Lücke im gegenwärtigen Angebot digitaler Radiographielösungen, indem sie eine einzigartige Kombination aus Bildqualität, Geschwindigkeit und Flexibilität bietet, die über traditionelle CR-Lösungen hinausgeht. Sie kommt in Umgebungen zum Einsatz, in denen Patientenkomfort, Geschwindigkeit der Untersuchung und Flexibilität bei der Bildgebung von allergrößter Bedeutung sind, etwa Intensiv-und Traumastationen, der Pädiatrie, Neonatologie und der allgemeinen Radiologie. Das DX-S ist dort eine herausragende Alternative zur DR (Direktradiographie). Sie bietet genau die Flexibilität und die wirtschaftlichen Vorteile von CR – mit der Qualität der DR.
Detaillierte Informationen zu dieser Studie finden Sie unter: J.-P. Heyne, H.-J. Mentzel, R. Neumann, E. Lopatta, U. Zimmermann, WA Kaiser, Phantomuntersuchung zur Strahlendosisreduktion mittels neuer, auf Nadelstruktur basierender Speicherfolienradiografie und Zusatzfilterung in der Thoraxradiografie bei Jugendlichen und größeren Kindern.
Für weitere Informationen klicken Sie hier.
Studie Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Optimale Lösungen für dezentrale Radiologie
Kontakt:
Agfa HealthCare,
Nina Strasser,
Diefenbachgasse 35, 1150 Wien
nina.strasser@agfa.com
Neue Sequenzen zur Trennung des Wassers vom Fett
DEAL konzipiert für schwer abzubildende Bereiche wieHals oder Bereiche mit Metallimplantaten.

Die Sättigung des Fettes kann in bestimmten Fällen sehr stark sein. Das Problem ist auf den Randeffekt zurückzuführen, da es nämlich nicht möglich ist, den Effekt der magnetischen Empfindlichkeit am Rand mit mathematischen Funktionen nachzubilden. Starke Unterschiede zwischen Wasser und Luft erzeugen Dirac-Stösse, die kein System nachbilden kann. Die durch Wasser und Fett erzeugten Signalspitzen bewegen sich abhängig vom relativen Feld B0, und die Sättigung des Fettes kann nicht optimal sein, weil die Sättigungsenergie auf einer eindeutig festen Frequenz übertragen wird.
Kontakt:
Claudia Hentschl
GE Healthcare, Diagnostic Imaging
T: +43 1 97 272 2818
Email: claudia.hentschl@ge.com
Spracherkennung: Mehr Effizienz und Sicherheit für Radiologen
Mit integrierten, sprachaktivierten Dokumentationslösungen Einsparungen erreichen und Produktivität erhöhen
Vor zehn Jahren war es ein „revolutionärer“ Schritt, heute ist das digitale Diktat mit Spracherkennung als integraler Bestandteil des Radiologieinformationssystems für die Radiologen am Zentralröntgeninstitut (ZRI) des SMZ Süd – Kaiser Franz Josef Spital in Wien – Standard. Die Technologie, die direkt aus Wien stammt, wird als Arbeitserleichterung sehr geschätzt. Dank der Möglichkeit, Befunde und Arztbriefe per Sprache erfassen und sofort erkennen zu lassen, gelingt es, die steigende Zahl an Untersuchungen effizient zu bewältigen. Das ZRI, spezialisiert auf diagnostische und interventionelle Radiologie, verzeichnete in den vergangenen Jahren ein immer höheres Dokumentationsvolumen. Ingesamt werden im Jahr rund 100.000 größtenteils mehrere Untersuchungen einschließende bzw. komplexe Befunde erstellt. Mit der sprachaktivierten klinischen Dokumentationslösung wurden Reaktionszeiten erheblich verkürzt, 95 Prozent der Befunde können innerhalb eines Tages versendet werden – ohne dass weiteres Personal eingestellt werden musste. Zusätzlich zur Zeitersparnis sorgt das System für mehr Sicherheit. Die Spracherkennung SpeechMagic von Nuance ist für den Einsatz in RIS-Systemen optimiert und nahtlos in den syngo®Workflow (RIS-PACS) von Siemens integriert. Die Patientenakte kann direkt aus dem RIS geöffnet und der Befund gestartet werden.
Die Technologie, die dies ermöglicht, stammt aus dem Hause Nuance. Der weltweite Marktführer im Bereich Spracherkennung gibt Radiologen damit ein Arbeitsmittel an die Hand, das sich weltweit bewährt hat. Sprachtechnologien von Nuance sind heute in Tausenden von Krankenhäusern, Kliniken und Gemeinschaftspraxen im Einsatz. Insbesondere mit der Online-Erkennung, also einer Erkennung, die der Arzt direkt am Bildschirm durchführt, gelingen wesentliche Verbesserungen: Dies geht aus einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München hervor . So konnte dort die Fertigstellung von Befunden in sämtlichen Bereichen und Modalitäten beschleunigt werden.
Als einer der ersten Spitäler im deutschsprachigen Raum hat das radiologische Department des Universitätsklinikums Tübingen (UKT) Einsparungen beziffert: mit der Nuance-Lösung werden 150.000 Euro pro Jahr eingespart.
Als Hauptvorteil wird jedoch immer die signifikant beschleunigte Befundverfügbarkeit genannt – Radiologen, die Ihre Befunde selbst „schreiben“ bzw. vom Computer schreiben lassen, entscheiden selbst über Befundzeitpunkt und -reihenfolge; gerade im Wochenenddienst ein wichtiger Gewinn an Selbstbestimmung. So sehen es jedenfalls die Radiologen der Verbundkliniken von HCA International in London. Hier gelingt die Befundung quasi in „Echtzeit“: Der durchschnittliche Zeitraum vom Diktat bis zur Fertigstellung umfasst 2 Minuten und 40 Sekunden. Dank der verbesserten Abläufe können sich die Ärzte stärker auf die Arbeit mit den Patienten konzentrieren. Es gibt keine Überhänge, die zu einem späteren Zeitpunkt abgearbeitet werden müssen. Am Ende des Tages ist die Arbeit immer getan.
Radiologen, die sich für die Technologie interessieren, finden weitere Informationen unter www.nuance.de/healthcare - oder können sich bei einem Nuance Vertriebspartner oder direkt bei Nuance selbst in Wien von der Technik überzeugen. T: 01 60119-2852 oder info.speechmagic@nuance.com.
Farbgestaltung für entspanntere und effizientere Untersuchungsabläufe Neue Wege in der digitalen Mammographie
Philips MammoDiagnost DR mit AmbiSceneTM für mehr Wohlbefinden und WirtschaftlichkeitMit MammoDiagnost DR hat Philips ein digitales Vollfeld-Mammografiesystem entwickelt, das optimale Bildqualität mit einem intuitiven Bediensystem verbindet. Die Beleuchtungsoption AmbiSceneTM kann den gesamten Untersuchungsablauf für die Patientinnen entspannter und für das medizinische Personal effizienter gestalten.

Nervosität, Sorge oder gar Angst – eine Mammografie-Untersuchung ist für die Patientinnen immer mit einer physischen und psychischen Belastung verbunden. Je geringer diese Belastung ist, desto genauer ist das Untersuchungsergebnis und umso kürzer ist die Untersuchungsdauer. Philips schafft mit der innovativen Beleuchtungslösung AmbiSceneTM eine Umgebung, in der sich die Patientinnen wohler fühlen, entspannter sind und die es dem medizinischen Personal ermöglicht, effektiver zu arbeiten. Sich daraus ergebende verkürzte Untersuchungszeiten erlauben mehr Untersuchungen und erhöhen dadurch die Wirtschaftlichkeit.
Durch die intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche kann sich das medizinische Personal ganz auf die Patientin konzentrieren. Vorprogrammierte Parameter und individuell anpassbare Voreinstellungen unterstützen den reibungslosen Arbeitsablauf. Der Selendetektor, ein schneller Bildaufbau und eine Auslesezeit von nur 1,3 Sekunden verkürzen die Wartezeiten für Patienten und können die Anzahl von Untersuchungen steigern. Pro Stunde können bis zu 15 Patientinnen untersucht werden.
Mit der High Dose Quantum Efficiency von 65% bleibt die Strahlenbelastung so gering als möglich. Die Ambisccene Beleuchtung – wahlweise in der Lieblingsfarbe oder im Farbwechsel eingestellt – schafft angenehme Untersuchungsbedingungen und wirkt beruhigend und entspannend auf die Patientin.
Kontakt:
Philips Healthcare, Wien
Tel. 01 / 60101-2532
Email: charlotte.radomirov@philips.com
www.philips.at
Ysio – das flexible einsetzbare digitale Radiographiesystem von Siemens Healthcare
Der kabellose Detektor wi-D (wireless Detector) ist ein Highlight des digitalen Röntgensystems Ysio, welches sich aus einer Vielzahl von Modulen zusammenstellen lässt.
Ob mit einem oder zwei Detektoren, mit oder ohne Patiententisch, ob voll automatisiert oder synchronisiert: Ysio ist ein Röntgensystem, das sich nahezu allen klinischen Anforderungen anpasst. Der kabellose Detektor verbindet die Flexibilität konventioneller Kassetten mit den immensen Vorzügen der digitalen Radiographie und sorgt so für einen wirtschaftlichen Arbeitsablauf.
Dazu trägt auch das große farbige Display "MaxTouch" bei. Mit diesem Touchpad werden die Systemfunktionen gesteuert, wie etwa Untersuchungs- und Belichtungsparameter oder die Dosis. Wird das voll automatisierte Deckenstativ verwendet, kann man sogar aus über 500 Organprogrammen wählen. Diese Programme sorgen dafür, dass das Deckenstativ mit einem Knopfdruck in die für die gewünschte Aufnahme richtige Position fährt.
Alles nur Zufall?
Iodixanol zeigt keine Vorteile beim Thema NephrotoxizitätGrundlage: Heinrich et al. Radiology: Volume 250: No. 1-January 2009
Das Ziel dieser Metaanalyse von Heinrich et al. (Nephrotoxicity of Iso-osmolar Iodixanol Compared with Non-ionic Low-osmolar Contrast Media: Meta-analysis of Randomized Controlled Trials. Radiology: Volume 250: No. 1-January 2009) war ein Vergleich der Nierenschädigung von Iodixanol (Visipaque) mit den niedrigosmolaren Röntgenkontrastmitteln (LOCM) mittels einer Analyse randomisierter klinischer Studien.
In der vorliegenden Publikation wird der Prozess nach der Suche der Artikel und die Auswahl der eingeschlossenen Studien vorbildlich beschrieben. Es wurden nur randomisierte klinische Studien aufgenommen, deren Hauptziele die Untersuchung der CIN-Inzidenz mehrerer Kontrastmittel waren. Fehler vorheriger Reviews wurden vermieden, indem Studien zur Prävention von CIN mit Hilfe von NAC und Bikarbonat sowie retrospektive Studien ohne Randomisierung ausgeschlossen wurden.
Als Ergebnis dieser Metaanalyse wurde eine Gleichwertigkeit von Iodixanol (Visipaque®) mit den LOCM gefunden (gepoolte Daten).
Sehr interessant ist, dass die Ergebnisse dieser Metaanaylse mit denen von McCullough et al. (J Am Coll Cardiol 2006;48:692-699), deren Datenbasis die Iodixanol Datenbank der Firma GE Healthcare ist, in Konflikt steht. Es wird klar dargelegt, dass bei der McCullough Metaanalyse wesentliche Studien ausgeklammert wurden und damit die dort getroffenen Aussagen nicht für die LOCM als Klasse zulässig sind.
Die aktuelle Publikation zu diesem Thema liegt uns vor. Gerne lassen wir Ihnen bei Interesse einen Sonderdruck zukommen.
Kontakt:
Dr. Harald Huber
Business Unit Manager
Business Unit Diagnostic Imaging
Bayer Austria Ges.m.b.H.
Herbststraße 6-10
A-1160 Wien
Tel.: 01-71146-3300
harald.huber@bayer.at
iomeron 400® ermöglicht eine deutlich höhere Kontrastverstärkung bei Leber-MDCTs, wie eine neue Studie belegt.
Enhancement and safety of iomeprol-400 and iodixanol-320 in patients undergoing abdominal multidetector CT1L ROMANO, MD, 2L GRAZIOLI, MD, 3L BONOMO, MD, 4J-R XU, MD, 5K-M CHEN, MD, 6R DORE, MD, 7A VANZULLI, MD and 8C CATALANO, MD
1Diagnostic Imaging Department, Cardarelli Hospital, Naples, Italy, 2Radiology Service, University of Brescia, Hospital ‘‘Spedali Civile’’, Brescia, Italy, 3Department of Bioimaging and Radiological Sciences, Policlinico Gemelli, Rome, Italy, 4Department of Radiology, Ren Ji Hospital, Shanghai, China, 5Department of Radiology, Rui Jin Hospital, Shanghai, China, 6Policlinico San Matteo, Pavia, Italy, 7Department of Radiology, Niguarda Ca Granda Hospital, Milan, Italy and 8Department of Radiological Science, University of Rome, Hospital ‘‘La Sapienza’’, Rome, Italy
Purpose of the StudyThe purpose of this study was to compare iomeprol-400 and iodixanol-320 for contrast enhancement and safety in patients undergoing liver multidetector CT (MDCT). 183 patients undergoing MDCT received equi-iodine (40 gI) iomeprol-400 (n=91) or iodixanol-320 (n=92) IV at 4 ml s–1.
Methods
Two off-site, independent, blinded readers determined the contrast density (in Hounsfield units (HUs)) in the abdominal aorta, inferior vena cava, portal vein and liver parenchyma during the arterial and portal phases. The mean contrast densities achieved were compared and 95% confidence intervals (CIs) estimated. Heart rate was measured at baseline and at postdose peak, and a full safety assessment was performed. Study group demographics were comparable. Iomeprol-400 produced significantly greater enhancement of the aorta during the arterial phase (Reader 1: 337.3 HU vs 294.9 HU, 95% CI of difference (19.4, 65.5), p=0.0004; Reader 2: 325.7 HU vs 295.3 HU, 95% CI of difference (6.6, 54.3), p=0.01) and greater enhancement of the liver parenchyma during the portal venous phase (Reader 1: 115.1 H vs 108.6 HU, 95% CI of difference (0.27, 12.7), p=0.04; Reader 2: 115.2 H vs 109.3 HU, 95% CI of difference (–0.1, 11.8), p=0.05). Similar enhancement of the inferior vena cava and portal vein was noted. Comparably negligible increases in the mean heart rate were observed. Adverse events occurred in 1/91 (1.1%) subjects after iomeprol-400 and 4/92 (4.3%) subjects after iodixanol-320.
Conclusion
In conclusion, iomeprol-400 produces greater arterial and portal phase enhancement and has a similarly negligible impact on heart rate and safety.
Die gesamte Studie rufen Sie bitte über den Link zum Volltext auf.
Kontakt:
Bracco Österreich GmbH
e-mail: office@bracco.at
Tel.: +43 1 489 34 95-0
Die ICON Studie
Die CIN (Kontrastmittelinduzierte Nephropathie) steht seit einigen Jahren immer wieder im Mittelpunkt zahlreicher, z.T. kontrovers geführter Diskussionen.
Im Rahmen der in Nordamerika durchgeführten ICON-Studie (Ionic versus non-ionic Contrast to Obviate worsening Nephropathy after angioplasty in chronic renal failure patients) wurde folgender Frage nachgegangen:
Gibt es Unterschiede bezüglich des Auftretens einer Nephropathie nach Kontrastmittelgabe zwischen dem nichtionischen dimeren, iso-osmolaren Kontrastmittel Iodixanol (Visipaque®) und dem ionischen, dimeren niedrig-osmolaren Kontrastmittel Ioxaglat (Hexabrix®) ?
146 Patienten mit Niereninsuffizienz, die sich einer Koronarangiographie unterziehen mussten, wurden in diese multizentrische, randomisierte und prospektive Doppelblindstudie eingeschlossen. 72 Patienten erhielten das nichtionische Iodixanol, 74 Patienten das ionische Ioxaglat. Das Risiko eine CIN zu entwickeln war für beide Patientengruppe gleich.
Als primärer Endpunkt der ICON-Studie wurde im Gegensatz zur früher publizierten NEPHRIC-Studie der mediane „peak increase“ des Serum Kreatinins zwischen Tag 0 und Tag 3 nach der Angiographie festgelegt.
Dieser mediane Spitzenwert des Serumkreatinins unterschied sich nicht zwischen den beiden Gruppen.
Zusammenfassend stellen die Autoren fest:
„In high-risk patients undergoing coronary angiographic procedures, use of the nonionic iso-osmolar CM iodixanol does not reduce renal deterioration in patients with renal impairment, compared with the ionic low-osmolar CM ioxaglate.“
Mehran et al: Ionic Low-Osmolar Versus Nonionic Iso-Osmolar Contrast Media to Obviate Worsening Nephropathy After Angioplasty in Chronic Renal Failure Patients: JACC: Cardiovascular interventions, Vol.2, No.5, 2009, May 2009; 415-21
SANOCHEMIA – ein österreichisches Unternehmen
Wir sind ein entwicklungsorientierter Produzent von „Pharma Specialties“ mit einem erfolgreichen Portfolio von pharmazeutischen Arzneimitteln und klinischen Diagnostika.Unsere hochwertigen Produkte "made im Burgenland" liefern wir von „Neufeld in die Welt". Mit unseren innovativen Pharmaspezialitäten sind wir bereits heute in zahlreichen Ländern präsent.
- Unsere langjährige Expertise in der Produktion von Arzneimitteln ermöglicht, ein außerordentliches Niveau an Fachwissen zu erreichen und ständig weiterzuentwickeln, um hoch qualitative Pharmaspezialitäten anbieten zu können.
- Unsere Entwicklungs- und Produktionsanlagen entsprechen höchsten technologischen Standards. Der Erfolg und die steigende Nachfrage nach unseren Produkten sind klare Zeichen, weiterhin in den Ausbau unseres Standortes in Österreich zu investieren.
- In Österreich werden wir unsere Marktposition für radiologische Produkte weiter ausbauen. So können wir in allen Bundesländern präsent sein und das Serviceangebot für unsere Kunden deutlich verbessern.
SANOCHEMIA – der Pharmaspezialist aus Österreich
Wirkung von nichtionischen Röntgenkontrastmittel auf die Erythrozytendeformierbarkeit von Vollblut
Camilla Well, Volker Ribitsch, University Graz, Inst. of Chemistry, Rheology & Colloid Science Dept.Vollblut wurde mit Röntgenkontrastmittel unterschiedlicher Jodkonzentration versetzt und die Viskoelastizität des Blutes wurde dann mittels eines oszillierenden Kapillarrheometers gemessen. Besonders aussagekräftig ist hierbei die Elastizitätsfunktion, da der Elastizitätsverlauf Aussagen über die Erythrozytenaggregationsverhältnisse widerspiegelt bzw. erlaubt die Deformierbarkeit der Erythrozyten zu beurteilen.
Die Untersuchungen zeigten eine starke Reduktion der Elastizitätskonstante mit Zunahme der Flussrate. Die Abnahme der Elastizität entspricht einer Zerstörung der Erythrozytenaggregate bis praktisch alle höheren Strukturen zerscheren. Man kann also aus der Elastizität bei niedriger Flussrate ein Maß für die Aggregation ableiten und bei hoher Flussrate eine Aussage über die Erythrozytendeformierbarkeit bzw Rigidität treffen.
Zusammengefasst kann hier die Aussage getroffen werden, dass die Aggregation der Erythrozyten bei niederer Flussrate durch die Röntgenkontrastmittelmoleküle verringert wird, und bei höherer Flussrate auf die Erythrozytenmembran wirken und diese rigider werden lassen. Eine Zunahme der Rigidität der Erythrozytenmembran hat jedoch negative Auswirkungen in der Mikrozirkulation, da teilweise Kapillargefäße geringen Durchmessers passiert werden müssen, bei der gerade die hohe Deformierbarkeit der Erythrozytenmembran eine conditio sine qua non ist.
Entsprechend sollten v. a. bei Patienten mit bereits rigideren Erythrozyten jene Röntgenkontrastmittel bevorzugt Anwendung finden, die die Erythrozytenmembran weitgehend flexibel erhalten, so dass eine ungestörte Blutzirkulation gewährleistet bleibt. Untersucht wurden unterschiedliche nichtionische Röntgenkontrastmittel hoher Jodkonzentration und die Resultate zeigten folgendes Ergebnis: Iopamiro® 370 and Ultravist® 370 erhöhten die Rigidität der Erythrozyten signifikant (> 100%); gefolgt von Iomeron® 350 and Visipaque® 320 (50%); während unter dem Einfluss von Optiray® 350 die Flexibilität der Erythrozytenmembran weitgehend erhalten bleibt und die Fließfähigkeit kaum beeinflusst (20%). Evident ist, dass die Abnahme der Rigidität der Erythrozyten mit einer niedrigen Hydrophilie korreliert, d.h. dass offensichtlich bei hoher Hydrophilie des Kontrastmittels, die auf die chemische Struktur und die vorhandenen OH-Gruppen im Molekül zurückzuführen sind, die Flexibilität der Erythrozyten weitgehend erhalten bleibt.
Kontakt:
Univ. Prof. Dr. Volker Ribitsch, volker.ribitsch@joanneum.at
OptiMed
präsentiert die große sinus-Stent Familie von ø 3 – 34 mm und <-> 20 – 200 mm| Produkt | F | FD | min. Länge (mm) |
max. Länge (mm) |
ø |
| sinus-Repo 418 | 4 | .018i | 20 | 100 | 3 – 6 |
| sinus-SuperFlex 418 | 4 | .018i | 30 | 130 | 3 – 6 |
| sinus-SuperFlex 535 | 5 | .035i | 30 | 80 | 4 – 10 |
| sinus-Repo-Visual 5 F | 5 | .018/.021i | 20 | 60 | 4 – 10 |
| sinus-SuperFlex-Visual 5 F | 5 | .018/.021i | 30 | 80 | 4 – 10 |
| sinus-Carotid-RX, gerade | 5 | .014i | 20 | 40 | 6 – 9 |
| sinus-Carotid RX, konisch | 5 | .014i | 30 | 40 | 6 – 9 |
| sinus-Repo-Visual 6F | 6 | .035i | 80 | 80 | 6 – 14 |
| sinus-SuperFlex-Visual 6F | 6 | .035i | 30 | 200 | 5 – 12 |
| sinus-ReduzierStent | 10 | .035i | 40 | 40 | 14 (waist 4 od. 5) |
| sinus-XL Stent | 10 | .035i | 30 | 100 | 16 – 34 |
Für weitere Fragen und Informationen zu unserem Produktportfolio kontaktieren Sie uns unter Tel.Nr.: 02236/610 85 oder besuchen Sie uns auf unserer Webpage www.opti-med.at 27.08.2010-27.08.2010
MR-Trainer Untere Extremität
28.08.2010-28.08.2010
MR-Trainer Obere Extremität
28.08.2010-29.08.2010
Vorbereitungskurs für den Technischen Teil der Facharztprüfung









