AGFA

Mehr Details in jeder Aufnahme



Mit MUSICA 3 führt Agfa HealthCare ihre bewährte Bildverarbeitung weiter voran und baut dabei auf die Vorteile der vorangegangenen beiden Generationen auf. Das betont Dr. Pieter Vuylsteke, Entwicklungsleiter Bildprozessierungssoftware bei Agfa HealthCare, und stellt gleichzeitig diese Vorteile heraus: „MUSICA funktioniert vollautomatisch, ist einfach zu bedienen und zu installieren, und extrahiert ein Maximum an Informationen aus jedem klinischen Röntgenbild – unabhängig von der Körpergröße und Konstitution des Patienten sowie der Aufnahmetechnik der Untersuchung.“

Jan Leeuws, Business Unit Manager Digitale Radiographie bei Agfa HealthCare, ergänzt: „Es ist nach wie vor nicht nötig, die Bildverarbeitungsparameter für jede Untersuchung neu anzupassen, sprich, die MTRAs müssen nicht für jede Untersuchungsart und Aufnahmetechnik spezifische Einstellungen wählen.”

Führende Technologie

Um die bekannte Multiskalen Kontrastverstärkung (MultiScale Image Contrast Amplification, MUSICA) weiter zu verbessern, haben die Entwickler in der Substruktur der Technologie einige grundlegende Änderungen vorgenommen. „Mit der fraktionierten Multiskalen Verarbeitung (Fractional Multiscale Processing, FMP) wenden wir einen neuen mathematischen Algorithmus an, der selbst die problematischsten Bereiche eines Röntgenbildes, etwa die starken Kontrastübergänge zwischen Regionen mit hoher und geringer Gewebedichte, gut darstellt. Dieser Algorithmus verwendet Filter für die Bildverarbeitung in ihrer elementarsten Form. So ist es gelungen, Kontrastunterschiede auf eine natürlichere Art, ohne Störstrukturen, darzustellen“, erläutert Dr. Vuylsteke. Mit FMP müssen keine Window Level-Anpassungen mehr zur Optimierung der Darstellung von Details durchgeführt werden.

Zahlreiche weitere Verbesserungen wurden in den Mechanismen implementiert, die den Kontrast, das Rauschen und die Graustufendarstellung der Röntgenbilder weiter optimieren. Insgesamt erscheinen die Röntgenaufnahmen homogener und sind für den Radiologen angenehmer zu betrachten.

Die Details bestimmen die Diagnose

Dank ihres größeren Dynamikbereichs bietet die neue Generation von MUSICA eine bessere Visualisierung von Bilddetails und eine gleichmäßige Darstellung, insbesondere bei Regionen mit großen Kontrastunterschieden. Die Bildverarbeitung arbeitet zuverlässig und stellt die Aufnahmen stets optimal dar, unabhängig von der gewählten Aufnahmetechnik. „Feine Details von Knochen treten in der Nähe von Implantaten häufig zurück. MUSICA 3 stellt diese Details jedoch sehr gut heraus, so dass sie leicht zu erkennen und beurteilen sind“, sagt Dr. Vuylsteke.

So tauchen etwa bei der Skelettbildgebung keine künstlichen Schatten in der Nähe von Knochen oder Metallimplan-taten auf, wodurch an den Übergängen feine Details klarer zu beurteilen sind. Trabekuläre Strukturen werden mit einer höheren Schärfe wiedergegeben und überlappende Strukturen, wie die
Karpalknochen, zeigen eine entsprechende Transparenz. Bei Thoraxaufnahmen werden Lungenstrukturen, das Mediastinum und der caudale Bereich der Lunge deutlich klarer visualisiert.

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Thorax posterior-anterior MUSICA 3


MUSICA 3 wurde an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst

Um sicherzustellen, dass die Bildverarbeitung optimal den Anforderungen der Nutzer entspricht, hat das Entwicklerteam weltweit mit führenden Universitätskliniken und mit niedergelassenen Radiologen zusammengearbeitet, darunter auch Spezialisten aus der Pädiatrie und Thoraxdiagnostik.

Während der Entwicklung der neuen Softwareversion wurde sichergestellt, dass die in das System integrierte Intelligenz Röntgenbilder mit der optimalen diagnostischen Information wiedergibt.
„Nachdem wir den Radiologen die neue Version MUSICA 3 vorgestellt haben, haben sich die meisten sehr rasch an den neuen Bildeindruck gewöhnt“, so Dr. Pieter Vuylsteke. „’Sobald man die Detailtiefe einmal schätzen gelernt hat‘, so ihre Aussage‚ will man nicht mehr zur früheren Version zurück.’“

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