CUBE 2.0

Cube 2.0 – Fortsetzung des erfolgreichen interventionell-radiologischen Side-events beim ECR 2019

Christian Loewe, Co-Coordinator des Cube 2.0 am ECR 2018

Nach dem großen Erfolg und dem sehr positiven Echo und Feedback nach dem ersten „Cube“ im Rahmen des ECR 2018, wurde das Konzept weiterentwickelt und unter dem Namen „Cube 2.0“ auch 2019 als Side Event des ECR 2019 organisiert


Vieles neu, vieles anders – und dennoch weiterhin ein echter „Cube“!

Die zentrale Idee für das Projekt „Cube“ im Rahmen des ECR 2018 war es, jungen AusbildungsärztInnen einen möglichst niederschwelligen Kontakt zur Interventionellen Radiologie zu ermöglichen. Unabhängig vom üblichen, strukturierten Refresher-Kurs-Programm im Rahmen der großen Kongresse ist die zentrale Message des Cube‘s zu zeigen, wie cool, innovativ und spannend Interventionelle Radiologie sein kann beziehungsweise ist – und auch zu zeigen wie cool, entspannt und kompetent Interventionelle RadiologInnen sind!

Traditionell ist beim ECR die Interventionelle Radiologie ja nicht schwerpunktmäßig vertreten, und da war dieser IR Event 2018 schon etwas Besonderes. Teilnahme und Feedback 2018 waren fantastisch, so dass sehr schnell klar war, dass auch 2019 ein solches Event kommen soll.

Was war neu, was blieb gleich?

Einfach kopieren wollten wir die Veranstaltung nicht, dafür waren viele Dinge 2018 auch noch zu improvisiert, es war ja damals ein erster Versuch. Dadurch wurde der Cube heuer ähnlich, aber doch anders – nicht nur was den Namen - Cube 2.0 - betrifft. Unter dem Motto „the Silicon Valley of IR education“ war es uns ein zentrales Anliegen trotz aller Änderungen den speziellen Spirit, die informelle Atmosphäre und die Niedrigschwelligkeit zu erhalten. Jung, frisch, dynamisch – so war auch Cube 2.0!



Größer, schöner, „fencier“ – aber immer noch Cube!

Neu war die Venue. Wir verließen die Kirche, die heuer Veranstaltungsort für „Women in Focus“ war und besiedelten den „Goldwing“ im nahen Hotel Melia. Der kleine Nachteil, von der „ECR Hauptstrecke“ zwischen U1 und Austria Center etwas weiter entfernt zu sein, wurde durch die Qualität des neuen Venues bei weitem aufgewogen. Der Goldwing bietet nicht nur mehr als doppelt so viel Fläche als die Kirche im Jahr 2018, wir sind auch vom Keller (Kirche) in die Beletage übersiedelt, mit dem großen Vorteil von Tageslicht und Blick auf Donau und Kahlenberg. Auch die Infrastruktur im Hotel war mit der improvisierten in der Kirche nicht zu vergleichen. Wie schon erwähnt – wir hatten viel mehr Platz, also die nächste große Änderung zu 2018 – der Cube ist gewachsen! Wir hatten mehr als 20 Simulatoren, und deutlich mehr Firmen, die aktiv im Cube 2.0 beteiligt waren und maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben.

Neu war auch die Beteiligung der Radiographer: Im Rahmen des Cube 2.0 gab es auch Aktivitäten, welche von der EFRS (European Federation of Radiolographer Societies) gestaltet wurden, und 3 Radiologietechnologinnen des AKH Wien unterstützten mit großem Engagement und großer Begeisterung ihre jungen KollegInnen.



Frau RT Stephanie Führlinger (links im Bild) und Frau RT Lilia Chaouech (rechts im Bild), beide AKH Wien, Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin, bei der Arbeit am Simulator mit einer Teilnehmerin.

Die Kontinuität in Bezug auf Inhalt und Spirit wurde dadurch gewährleistet, dass sowohl das Cube-Kernteam (Prof. Dr. Max deBucourt (Mitte), Berlin, Prof. Dr. Christian Loewe (links im Bild), Wien, Anthony Lark, ESR office Wien (rechts im Bild) als auch die TutorInnen und SprecherInnen unverändert blieben. Der geänderten Größe Rechnung tragend waren aber 2019 deutlich mehr TutorInnen vor Ort um die TeilnehmerInnen anzuleiten und zu unterstützen.

 

Was passierte im Cube 2.0?

Der Hauptfokus des Programms im Cube 2.0 war wieder, IR „ergreifbar“ zu machen. Dank der tollen Unterstützung durch die Industrie konnten die TeilnehmerInnen devices ausprobieren, testen und „spüren“ – etwas was im Krankenhausalltag üblicherweise nicht möglich ist. Es gab eine sehr große Anzahl an Aktivitätsstationen (Simulatoren, Flussmodelle, Gefäßmodelle, virtual reality, augmented reality, …). Basisinformation zu den jeweiligen Tagesthemen (Peripherie, Aorta, Onkologie, Neurointervention) wurde in Kurzvorträgen (je 2 am Vormittag und am Nachmittag) vermittelt – aber der Fokus lag ganz klar beim „Tun“ – und wir sind überzeigt, dass das den Erfolg des Cube ausmacht!



„nur“ größer, oder auch mehr?

Cube 2.0 war nicht nur in Bezug auf die Fläche deutlich größer als der Cube 2018, sondern wir konnten auch wesentlich mehr TeilnehmerInnen begrüßen und betreuen! Da wir auch deutlich mehr Stationen als letztes Jahr hatten, mussten wir heuer auch niemanden wegschicken.

Wir hatten heuer eine total attendance von 1224 TeilnehmerInnen (exklusive IndustriemitarbeiterInnen, TutorInnen, SprecherInnen, was eine signifikante Steigerung zu 2018 (825) bedeutet. Davon waren es heuer mehr als 750 verschiedene Personen (verglichen mit 421). In Anbetracht des gewaltigen Angebots, welches der ECR sonst auch noch bietet, erscheinen diese Steigerungen wirklich bemerkenswert – und freuen uns natürlich sehr!

Was mich auch sehr freut ist, dass wir weiterhin sehr erfolgreich unsere Zielgruppe erreichen. Ein wenig Verschiebung gab es hier, da wir heuer ganz explizit auch Radiographer eingeladen haben, aber insgesamt sprechen wir offensichtlich erfolgreich die jungen KollegInnen an mit mehr als 50% der Teilnehmer im Alter zwischen 20 und 30! Also auch der Cube 2.0 war jung und frisch!

Dank

Es gehört irgendwie zum guten Ton, aber mir ist es wirklich ein großes Anliegen, unseren Partnern von der Industrie zu danken. Letztes Jahr sind alle wirklich mit uns ins kalte Wasser gesprungen, es war völlig unklar, ob das Experiment Cube funktionieren wird oder nicht, und dennoch war die Unterstützung bereits 2018 großartig, und 2019 gewaltig! Das ist nicht selbstverständlich, und daher gehört unseren Partnern wirklich ein riesen Dankeschön!

Großer Dank gilt auch der Leitung der MTDG (RadiologietechnologInnen) im Akh, welche ebenso unkompliziert den Cube 2.0 unterstützt hat und 3 Mitarbeiterinnen als Tutorinnen freigestellt hat. Das war eine große Bereicherung!

Dank gilt natürlich auch dem ESR office und dem ESR Board of Directors, die das Projekt Cube ermöglicht und unterstützt haben!