EDITORIAL

Editorial

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Vielfältig ist die Radiologie in jedem Fachbereich des medizinischen Curriculums vertreten. Die Lehre der Radiologie erfolgt zurzeit entweder teilbereichsbezogen oder – wie am Beispiel der PMU (Paracelsus Medical School) als eigenständige Vorlesung. Beide Systeme sind vielfach diskutiert worden: Die teilbereichsorientierte Lehre stellt vor allem die große Zahl der erzielten Vorlesungsstunden und die unmittelbare Anwendbarkeit in den Vordergrund, sowie auch die Wichtigkeit der Subspezialisierung.

Als Wermutstropfen mag dennoch eine gewisse mangelnde Identität des Faches Radiologie zurückbleiben. Hier punktet wiederum das Blockmodell der PMU nachweislich stark. Als eigene Vorlesung ist die „Radiologie“ im Lehrmodell der PMU einprägsam beschrieben, und vermittelt einfache, klare Definitionen, wohingegen der Begriff des „Radiologen“ und das Fach der „Radiologie“ in der teilbereichsbezogenen Lehre, sowohl für Studierende als auch für zukünftige Zuweiser nicht immer nachhaltig genug definiert erscheint.

 
Welches Modell auch immer, - wichtig ist es Motivation, Begeisterung und Nachhaltigkeit für das Fach zu erzielen, und die Ausbildung junger, hervorragender Mediziner zu Radiologen voranzutreiben. In diesem Zusammenhang informiert Sie Wolfgang Schima über alle Neuigkeiten in Sachen Facharztprüfung, in dieser „Ausbildungsausgabe“ der ÖRG News.
 
Einer, für den Ausbildung, Motivation und Begeisterung immer im Vordergrund standen, ist Prof. Walter Hruby. Bei ihm kumulierten erst kürzlich Jubiläen und Auszeichnungen zu seinem Lebenswerk, und wurden in einem Festakt in der Gesellschaft der Ärzte vor großem Publikum in mehreren Festansprachen gewürdigt. (In Kürze auf www.billrothhaus.at abrufbar) .

Lieber Walter, wir gratulieren nochmals sehr herzlich!

Zu guter Letzt und wie immer zu dieser Zeit darf ich Ihnen, sehr geehrte ÖRG Mitglieder einen erholsamen Urlaub und einen schönen Sommer  wünschen.
 
IHR
TR