EDITORIAL

Editorial

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Wie wichtig der Zusammenhalt zwischen Interventioneller und Diagnostischer Radiologie ist, unterstreicht Prim. Manfred Gschwendtner, in seiner neuen Funktion als Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (ÖGIR) gleich in seinem ersten Interview: „Ein Auseinanderdriften der diagnostischen und der interventionellen Radiologie würde uns nur schwächen. Darum ist es mir besonders wichtig, dass die Interventionelle Radiologie als Teil der Gesamtradiologie zu betrachten ist.“


Dies soll auch das Hauptthema der aktuellen Ausgabe unterstreichen:  die enge Verbindung zwischen Intervention und Diagnostik im kardiovaskulären Bereich wird exemplarisch von  renommierten RadiologenInnen  beschrieben. Ob Spezialdiagnostik, wie bei den Herzklappen, oder die vielfältigen diagnostischen Anwendungen der Herzdiagnostik, und die unmittelbare Anwendbarkeit der diagnostischen Expertise für die Applikation komplexer Aortenstents:  dies alles demonstriert die enge Vernetzung der Entitäten.

Die Entwicklung der Radiologie vom „Servicefach“ zum  klinischen Spezialfach, wo Radiologen sich als aktiv Tätige in der Behandlung von Erkrankungen definieren,  -
wie es Manfred Gschwendtner weiters  als Prämisse für die Weiterentwicklung und Stabilität des Gesamtfaches ansieht-  ist von uns allen zu tragen!

In diesem Sinne wünschen wir ihm viel Erfolg, und Ihnen  sehr geehrte Leserinnen und Leser, kann ich diesmal auch noch  rechtzeitig die besten österlichen Grüße übermitteln,

alles Beste,

Ihr

Thomas Rand