HOLOGIC

Ein Jahr Hologic Medicor GmbH – Was heißt das für Ärzte und Patientinnen?

Frage: Vor einem Jahr hat Hologic Medicor übernommen – welches Fazit ziehen Sie und wie sind jetzt die einzelnen Landesgesellschaften aufgestellt?

DI Heinz Gerhards, Geschäftsführer der Hologic Austria  GmbH: Die Integration von Medicor in die Hologic-Familie verlief insgesamt planmäßig. Selbstverständlich gab es einige Herausforderungen zu meistern, aber unser motiviertes Team hat dazu beigegetragen, dass wir nun auf ein sehr erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurückblicken können. Die Hologic Medicor GmbH in Deutschland avancierte gleich im ersten Jahr zur umsatzstärksten Niederlassung der Hologic Organisationen. Durch die Übernahme ist Hologic nun auch in Österreich vor Ort ohne Umwege über Händler präsent: Das vormalige Medicor Büro im IV. Wiener Bezirk in der Nähe des Hauptbahnhofs wurde nun zum Hologic Austria Headoffice. Eine Ausweitung der Geschäftstätigkeiten auf die Disziplinen Chirurgie, Diagnostik und Medizinische Ästestik sind geplant. Auch die Niederlassung in der Schweiz wurde in Hologic Medicor Suisse umfirmiert und ist ebenfalls gleichberechtigt mit den Hologic-Schwestern vor Ort. Erfreulich ist, dass die Integration dazu führte, weitere Arbeitsplätze zu schaffen sowie Kundenservice und Verfügbarkeit in der gesamten DACH-Region zu verbessern.

 

 

Frage: Welche Produktbereiche möchten Sie in den nächsten Monaten weiter ausbauen und wo legen Sie die Schwerpunkte?

DI Heinz Gerhards: Unser Schwerpunkt liegt weiterhin und fortwährend auf der Gesundheit der Frau. Deshalb ist ein Hauptschwerpunkt definitiv die 3D-Mammografie mit unserem System 3Dimensions, das Mammografie- und Tomosynthesediagnostik präziser, einfacher und angenehmer für die Patientinnen macht – das ist unser Hauptanliegen. Im Fokus steht auch das neue tragbare Viera Brust-Ultraschall-System, das detaillierte und hochauflösende Diagnosebilder direkt am Behandlungsort mobil und zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer Systeme liefert. Darüber hinaus entwickeln wir auch wertvolle Zusatzsoftware für unsere Bildgebenden Systeme. Zwei Beispiele hierfür sind die  Quantra 2.2 Software zur Beurteilung der Brustdichte und iView für die Kontrastmittelmammografie. Beide Entwicklungen werden schon bald ein fester Bestandteil der modernen Brustdiagnostik sein und die ersten Installationen in den akademischen Krankenhäusern und ausgewählten Ordinationen in Österreich werden massgeblich dazu beitragen.

 

 

Frage: Was sind die Trends, die Sie sehen und was bedeuten sie aus Patientensicht und aus Sicht des behandelnden Arztes?

DI Heinz Gerhards: In Deutschland führt die aktuell laufende TOSYMA-Studie hoffentlich zur allgemeinen Befürwortung der 3D-Mammografie bzw. Tomosynthese und womöglich auch zur Aufnahme ins deutsche Screeningprogramm. Hologic stellt 50 Prozent der Geräte in dieser Studie. Die Tomosynthese kommt der Forderung nach einer komfortableren und benutzerfreundlicheren Mammografie nach erhöht maßgeblich die Diagnosesicherheit. Eine Befürwortung der 3D-Mammographie hat somit nicht nur Vorteile für den behandelnden Arzt, wie zum Beispiel eine präzisere Früherkennung sowie eine bessere Bildgebung und Bedienung. Unser 3Dimension-System hat auch für Frauen enorme Vorteile: Die Mammografie-Vorsorgeuntersuchungen werden dadurch spürbar komfortabler und weniger schmerzhaft. So leistet Hologic einen entscheidenden Beitrag zur Akzeptanz der wichtigsten Mammografie-Vorsorgeuntersuchungen bei Patientinnen. Laut einer von Hologic durchgeführten Studie bescheinigen 93 Prozent der Patientinnen, die sich zuvor über den Komfort von Standard-Kompressionstechnologien beklagten, durch 3Dimensions eine entscheidende Verbesserung.