MEDICOR

C-View und TomoBiopsy jetzt zugelassen!

Gute Nachrichten gab es Ende Mai pünktlich zum DRK in Hamburg für HOLOGIC, Medicor und alle Mammadiagnostiker, als die USamerikanische Food and Drug Association (FDA) die revolutionäre C-View Technologie von Hologic für gut erachtete und mit Ihrer Zulassung beschied.

Mit dieser Innovation können nun aus Tomosyntheseaufnahmen ohne zusätzlicher Bildgebung und damit verbundenen Strahlenbelastung herkömmliche 2D Datensätze für die Mammadiagnostik gewonnen werden. Dies untermauert die Vormachtstellung HOLOGIC´s auf dem Gebiet der Brustkrebsfrüherkennung ebenso wie die Einführung der Tomosynthesegesteuerten Vakuumbiopsie. Der Schweitzer Dr. Martin Sonnenschein, einer der weltweit ersten Anwender dieser Technologie sagte auf der gemeinsamen Tagung der Schweizer Radiologischen Gesellschaft und der Senologie in Luzern:  "Mit dieser Technologie ist das Ende der herkömmlichen stereotaktischen Biopsie eingeläutet. Es ist das weitaus schnellere und sicherere Verfahren und zudem mit weniger Strahlenexposition verbunden. Ein kurzes live-Trainingsvideo kann unter folgendem Link betrachtet werden.

Die Medicor GmbH in Wien, Exclusivhändler von HOLOGIC in Österreich wird beide Innovationen auf dem Österreichischen Röntgenkongress in Salzburg ebenso wie auf der Mammaakamemie in Pörtschach im Rahmen von Workshops, Anwenderkursen und nicht zuletzt in der Industrieausstellung dem interessierten Fachpublikum vorstellen. DI Heinz Gerhards, Geschäftsführer der Medicor GmbH: „Unsere Fortbildungsveranstaltungen auf den Gebieten Tomosynthese und Mammaintervention haben nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung von Henny Rijken von HOLOGIC ein Niveau erreicht, mit dem wir uns nirgendwo in Europa verstecken müssen. Zusammen mit dem schon sprichwörtlichen Medicor Service sind wir mit unseren Produkten optimal für den Start in das Österreichische Mamma-Screeningprogramm aufgestellt.

Die ersten Anwender in Österreich werden voraussichtlich noch im Sommer mit den neuen Technologien ausgestattet werden. Insbesondere die C- View Technologie könnte die Türe weit aufstossen für die Verwendung der Tomosynthese im Rahmen der nationalen Screeningprogramme. Die ersten Studien in diese Richtung wurden bereits von Peer Skaane aus Oslo veröffentlicht (link) und auch in den deutschen Referenzzentren gibt es von den Referenzzentrumsleitungen aus München (Prof. Dr. Heywang-Koebrunner), Münster (Prof. Dr. Heindel) und Nordwest (Dr. Gerold Hecht) dahin gehende Äußerungen.