MEDICOR

Nicht-invasive Technik zur Tumorbehandlung

Operationen waren lange Jahre die einzige Therapie bei soliden Tumoren. High intensity focused ultrasound (HIFU)-Technik stellt eine echte Alternative zur klassischen Therapie dar und wird im Klinikalltag der Zukunft eine zentra-le Rolle spielen. Die Technik ist in der Lage, klumpige Nekrosen an präzisen Fokuspunkten im Körper zu erzeugen, ohne darüberliegende oder benach-barte Strukturen zu schädigen – sogar innerhalb des Strahlenweges. Die nicht-invasive Methode, die somit ohne Inzision auskommt, ist bei Fibromen heute die Therapie erster Wahl. Bei bösartigen Tumoren wird sie vor allem dann gewählt, wenn es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten mehr gibt oder Patienten chirurgische Eingriffe ablehnen.

Die Vorteile sind offensicht-lich: geringe Behandlungskosten, niedrige Komplikationsraten, keine radio-aktiven Vergiftungen oder Verletzungen und die Anwendbarkeit auf alle Tu-morgrößen. Besonders hervorzuheben ist die JC - Gerätegeneration der Firma HaiFu, die sich für eine Vielzahl gut- und bösartiger Tumore eignen. „Diese Serie ist langfristig sehr kosteneffizient einsetzbar und kommt sowohl den Patienten als auch den Kliniken zugute, weil sich beispielsweise auch die Dauer der Krankenhausaufenthalte drastisch reduzieren lässt“, erklärt DI Heinz Gerhards, Geschäftsführer der Medicor GmbH mit Sitz in Wien, die den Exklusiv-Vertrieb der HaiFu Systeme in Österreich inne hat.

Die Mehrheit der Patienten ist physisch nicht in der Lage, sich einer chirurgi-schen Behandlung ihres Tumors zu unterziehen – aufgrund der Tumorgröße, des fortgeschrittenen Stadiums oder einer generell schlechten körperlichen Verfassung. „Durch die HIFU-Technik wird die Temperatur in der Fokuszone in kürzester Zeit auf 56 °C bis 90 °C erhöht“, erklärt die Medicor-Produktmanagerin Dr. Mahely Pascual-Sander. „Die schnelle Absonderung der HIFU-Wärmeenergie bewirkt einen Spitzentemperaturanstieg, der von dem kühlenden Blutfluss unbeeinflusst bleibt. Dies hat wiederum eine sehr genaue, fokussierte Temperaturverteilung zur Folge, was das Verfahren we-sentlich von der Hyperthermie unterscheidet.“

Die Firma Medicor hat sich in den vergangenen fünf Jahren als Vertriebs- und Servicespezialist für hochwertige medizinische Produkte erfolgreich in Österreich etabliert. Nun möchte sie die neue Technologie einführen und etablieren. „HIFU-Geräte mit MRT-Steuerung gibt es ja bereits seit einiger Zeit, aber die durch Ultraschall gesteuerte Methode ist ein ganz neuer Schritt. Sie eignet sich durch Ihre 20-fach erhöhte therapeutische Energie im Zielgebiet nicht nur für die Gebärmuttermyom- und Fibrom-Behandlung, sondern kann auch an mehreren anderen Organen (ua Pancreas, Leber, Kno-chen) angewendet werden. Deswegen hoffen wir, nach der ersten Installation in Deutschland an der Rheinischen Wilhelms Universitätsklinik in Bonn (Prof. Dr. med. H. Schild) auch in Österreich die Ärzte von der Qualität der Metho-de überzeugen zu können und einen Paradigmenwechsel bei der Behandlung von Tumorerkrankungen herbeizuführen“, so DI Gerhards.

Den Kunden, die sich für Die HaiFu-Geräte entscheiden, stehen über 30 Techniker und Dip-lom-Ingenieure zur Verfügung, die sich um Planung, Installation, Wartung und Reparatur kümmern. Das Leistungsspektrum Medicors umfasst alle Bereiche der interventionellen und diagnostischen Radiologie und Neurora-diologie. Besonderes Augenmerk haben Produkte, zur Verbesserung der Diagnostik und Therapie von Frauenerkrankungen wie Brustkrebs und Oste-oporose. Aus diesem Grund legt DI Gerhards sehr viel Wert auf gut ausge-bildete Mitarbeiter: „Wir benötigen kompetente Service- und Applikations-kräfte, um unseren Kunden optimale Beratung und bestmögliche Ergebnisse zu liefern. Wir sind stolz, sagen zu können, dass wir bisher ausschließlich positives Feedback bekommen haben.“

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