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CT-MR Institut im Ärztezentrum Schallmoos setzt neue Maßstäbe: Computertomograph Philips Ingenuity mit bis zu 80 Prozent weniger Strahlenbelastung

Die Anforderungen an Computertomographieuntersuchungen haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht: schnell und noch schneller sollen die Untersuchungen von statten gehen, gestochen scharfe Bilder sollen entstehen, immer mehr Schichten des Körpers sollen detailliert erfasst werden. Mit der Konsequenz, dass die Zahl der Aufnahmen enorm anstieg und damit auch die Strahlenbelastung für den Patienten. Mit dem kürzlich vom CT und MRT Institut im Ärztezentrum Schallmoos angeschafften 128 Schichten-Computertomographen Philips Ingenuity können in der klinischen Routine nun alle Vorteile einer modernen, schnellen Datenerfassung und Bilddarstellung mit einer besonders niedrigen Strahlenbelastung kombiniert werden. Damit setzt das Ärztezentrum Schallmoos (AZS) neue Standards und bietet hochmoderne Diagnostik in der Computertomographie auch außerhalb der Universitätskliniken an.

Ein Interview mit Dr. Klaus Kubin, CT und MRT Institut im Ärztezentrum Schallmoos.



1. Neue Technologien ermöglichen es, optimierte Untersuchungen an der Wirbelsäule am CT durchzuführen. Wo liegen die Herausforderungen bei diesem Untersuchungsbereich? Wann ist eine CT in dieser anatomischen Region besser oder vorteilhafter als MR?


Unabdingbar ist der CT Einsatz vor allem dann, wenn klare Kontraindikationen zu einer MRT vorliegen. Hier kann es sich unter anderem um das Vorhandensein eines Herzschrittmachers oder eines anderen Implantates handeln, welches nicht MRT kompatibel ist. Ebenso ist der Einsatz eines Computertomographen von Vorteil, wenn mit einer schlechten oder eingeschränkten Mitarbeit des Patienten gerechnet werden muss, oder wenn Anzeichen für klaustrophobische Angstzustände vorliegen.

Bei einem akuten Trauma der Wirbelsäule ist die CT allgemein die Primärmethode, ebenso ist sie bei Patienten mit veränderten knöchernen Strukturen und degenerativen knöchernen Veränderungen die Methode der Wahl.

2. Was fordern Sie von einem Computertomographiesystem der neuesten Generation?


Im Vordergrund müssen hier immer dieselben beiden Aspekte stehen: Einerseits die maximale Reduktion der Strahlendosis hinsichtlich einer möglichst minimalen Belastung des Patienten, andererseits eine stets gleichbleibende Bildqualität zu Gunsten einer optimalen Diagnose. Dies inkludiert, dass die Strahlenbelastung auch für den Anwender so gering wie möglich gehalten wird.

Darüber hinaus die Erzielung einer maximalen zeitlichen und örtlichen Auflösung, wie sie zum Beispiel bei der Herz-CT vonnöten  ist. Ebenso ist eine integrierte Lösung für Störungen der Bildqualität durch Metallartefakte, wie sie z.B. Bei Hüftimplantaten auftreten, wünschenswert.


3. Sie verfügen seit kurzem über einen Philips Ingenuity CT. Können Sie schon von Ihren ersten Erfahrungen berichten?


Trotz der erst relativ kurzen Einsatzdauer bei uns im Institut kann auf jeden Fall festgehalten werden, dass eine signifikante Reduktion der Strahlendosis ohne Einbußen hinsichtlich der Bildqualität zu bewerkstelligen ist. Bei einer maßvollen Reduktion der Dosis kann, im Vergleich zur früheren Ausstattung, hier bei uns in Schallmoos eine Verbesserung der Bildqualität festgestellt werden. Auch in Bezug auf die bereits zuvor erwähnten Störungen durch Metallartefakte kann durch das neue Gerät eine deutliche Erleichterung bei der Befunderstellung festgestellt werden. Ein weiterer Punkt, der mir persönlich immer wichtig ist, ist, dass es sich hierbei um ein stabiles Gerät mit einer funktionellen Oberfläche handelt, was wiederum die Nutzung vereinfacht und Abläufe beschleunigt.


4. Welche Schwerpunkte haben Sie an Ihrer Klinik?


Unser CT-MR Institut im Ärztezentrum Schallmoos deckt grundsätzlich das gesamte Spektrum der Radiologie ab; unsere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ortho-, Uro- und Neuro-Radiologie.


5. Wie unterstützt Sie der neue Ingenuity-CT dabei?


Der Philips Ingenuity ist einerseits eine optimale Arbeitsplattform für Radiologie-TechnologInnen und führt andererseits zu Zeitersparnissen durch im Hintergrund ablaufende Prozesse. Des Weiteren ist das Gerät durch automatisierte Prozesse gut zu bedienen und weist eine geringe Fehleranfälligkeit auf. Durch die hohe Rechenleistung stellen auch iterative Rekonstruktionen kein Zeitproblem dar. Abgesehen von der Hardwareleistung, sind es auch Softwareaspekte wie das Programm zur Unterdrückung der Artefakte durch Metall-Implantate, die ein Arbeiten erleichtern.


6. Welche Kriterien waren für Sie besonders wichtig in Ihrer Entscheidungsfindung für den Philips Ingenuity-CT?


Bei einer Gerätneuanschaffung gibt es für mich Kriterien, die klar erfüllt werden müssen. Diese sind die Dosisreduktion bei gleichbleibender Bildqualität, eine zeitlich akzeptable Umsetzung der iterativen Rekonstruktionen und selbstverständlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich auch hervorragende Bildqualität, um schnelle und vor allem sichere Diagnosen stellen zu können und Softwareprogramme, die es dem Anwender ermöglichen, CT-Untersuchungen schnell, sicher, und in hoher Bildqualität strahlungsschonend durchführen zu können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch, dass Philips eine gut vertretene Firma in meiner Region ist und damit der schnelle und gute Service gewährleistet ist und die „Stehzeiten“ meines CTs minimal sind.

Wir danken für das Gespräch!