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Kryoablation im CUBE am ECR 2019 - Grenzen überschreiten mit Eis

Im Rahmen des noch jungen, aber durchaus erfolgreichen Projektes CUBE präsentiert sich die Interventionelle Radiologie am ECR in Wien.

Dieses Jahr nutzte unser Partner Galil Medical / BTG diese Plattform, um das neue Kryoablationsystem ICEfx dem internationalen Publikum vorzustellen.

Kryoablation nutzt Kälte zur Zerstörung krankhaft veränderten Gewebes, in erster Linie Tumorgewebe. Kernkomponenten des Systems sind neben der Steuereinheit die in unterschiedlichsten Variationen verfügbaren Nadeln. Während des Eingriffs strömt Argongas durch die Nadel, eine Eiskugel, welche das Zielgewebe verschlingt, entsteht und die Zellen werden zerstört.

 


Das neue ICEfxKryoablationssystem ist kompakt im Design, einfach in der Bedienung und kostengünstig in der Anschaffung. Verwendet werden können alle CX-Nadeln, denn im Vergleich zum Vorgängermodell wird nur mit Argongas und nicht mehr mit Helium gearbeitet. Besucher des ECR konnten sich im CUBE anhand gefrorener Früchte von der Leistungsfähigkeit des Systems überzeugen.

 

 

Anwendungsbeispiele für die Kryoablation:

Kryoablation kann man in vielen Körperregionen bzw. Organen durchführen, ausgenommen sind Leber, Pankreas und das Gehirn.

 

Nieren-Kryoablation

Durch die radiologisch nachweisbare Eiskugel, die um die gebündelten Kryosonden herum induziert wird, hat die Kryoablation den klaren Vorteil, ihre Auswirkungen auf das Gewebe physisch zu zeigen. Dies ermöglicht eine sorgfältige Beurteilung der Ablation im Verlauf des Verfahrens (Breen DJ et al 2013).

  • EuRECA-Register mit über 800 Patienten (fortlaufend)
  • Mehr als 15 Jahre veröffentlichter Daten
  • Erfolgreiche Behandlung größerer Tumoren bis zu 7 cm
  • Hervorragende Darstellung ermöglicht genaue Dosimetrie der Kryoablation
  • Kontrollierte Ablation erlaubt Behandlung in das ableitende System der Niere


Fokale Prostata-Kryotherapie

Mit der fokalen Kryoablation lässt sich eine biochemische und lokale Kontrolle von Prostatakarzinomen unter Erhaltung von Potenz und Kontinenz erreichen (Bahn DK et al 2006).

  • Hohe Krankheitskontrollraten
  • Niedrige Inkontinenzraten
  • Erhaltung der erektilen Funktion
  • Wiederholbar
  • Schnelle Erholung
  • Niedrige Morbidität
  • Die bevorzugte Behandlung bei anterioren Läsionen


Kryoablation der Lunge

Die perkutane Kryoablation ist aufgrund ihrer Machbarkeit, Sicherheit der hervorragenden Visualisierung der Eiskugel durch Computertomographie (CT), geringen postoperativen Schmerzen sowie geringer Morbidität und Mortalität eine attraktive Methode für zahlreiche interventionelle Radiologen (Pusceddu C et al 2013).

 

  • Nachgewiesene Wirksamkeit bei primären Tumoren oder Lungenmetastasen
  • Ausgezeichnetes Sicherheitsprofil
  • Echtzeitsteuerung der Eiskugel anhand von Bildern, die der pathologischen Ablationszone entsprechen
  • Unter Sedoanalgesie durchführbar

-       Minimale verfahrensbedingte Schmerzen

-       Atemanhalten möglich, wenn gewünscht

 

 

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