SIEMENS

Low Dose CT-Technologie mit dem AI-Rad Companion Chest CT

Die perfekte Kombination von Siemens Healthineers

 


In der klinischen Routine gehört die CT-Thorax-Untersuchung zu den häufig eingesetzten Verfahren. Es gilt, krankheitsrelevante Veränderungen aufzuzeigen, verschiedene anatomische Strukturen voneinander zu unterscheiden, sie zu messen und Auffälligkeiten hervorzuheben. Gleichzeitig ist eine Balance zwischen für die Befundung erforderlicher Bildqualität und dem Schutz vor unnötiger Strahlenbelastung für die Patientinnen und Patienten sowie das medizinische Fachpersonal zu finden.

 

Wie können diese Anforderungen in der Praxis erfüllt werden?

Mit der Technologie von Siemens Healthineers decken Sie mehrere Aspekte gleichzeitig ab. Einerseits reduzieren Sie mit der Zinn-Filter-Technologie die Dosis automatisch auf ein Optimum, egal welches CT-Protokoll Sie verwenden und mit welchem Scanner Sie arbeiten. Andererseits unterstützt Sie der AI-Rad Companion Chest CT dabei, die Bilder effizienter zu interpretieren, sowie die Dokumentation der Befunde zu beschleunigen.

 

Zinn-Filter-Technologie

Diese einzigartige Zinn-Filter-Technologie ermöglicht CT-Scans mit sehr niedrigen Dosiswerten, indem klinisch irrelevante Strahlen abgeschirmt werden. Das Verfahren ist für alle Routine-Untersuchungen einsetzbar und erlaubt CT-Aufnahmen, die etwa im Rahmen des Lungenkrebs-Screenings nicht über die Dosis konventioneller Thoraxaufnahmen hinausgehen. Dazu finden Sie HIER eine Reihe von Publikationen, klinischen Fallbeispielen und physikalischen Hintergrundinformationen.

 

AI-Rad Companion Chest CT

Der AI-Rad Companion Chest CT ist eine auf Künstliche Intelligenz (KI) basierende Software für die Computertomographie (CT) und die erste Anwendung auf der neuen Plattform AI-Rad Companion. Die zugrundeliegenden Algorithmen wurden in Wissenschaftsteams bei Siemens Healthineers anhand von umfangreichen klinischen Datensätzen trainiert. Der digitale Assistent kann auf CT-Aufnahmen des Thorax Strukturen voneinander unterscheiden, einzeln herausstellen und etwaige Auffälligkeiten kennzeichnen und messen. Dies gilt für Organe wie Herz oder Lunge, die Aorta sowie Wirbelkörper. Die Ergebnisse werden automatisch in einem Report aufbereitet.

Mit dem AI-Rad Companion Chest CT bieten wir Ihnen eine Lösung, die Produktivität und Qualität in der radiologischen Diagnostik gleichzeitig erhöhen kann. Sie ist besonders bei zeitaufwändigen, grundlegenden und sich stets wiederholenden Aufgaben hilfreich. Der intelligente Assistent zeigt Ihnen automatisch krankheitsrelevante Veränderungen auf und unterstützt Sie bei einer zügigeren, präziseren und umfangreicheren Diagnosestellung, herstellerunabhängig. Das bedeutet, sie können die Bilddaten aller CT-Hersteller mit dem AI-Rad Companion Chest CT auswerten.  

 

Der Brustkorb ist ein Multiorganbereich und erfordert einen komplexen Befund. Der Radiologe begutachtet die Bilder primär im Hinblick auf die vorliegende Zuweisungsindikation. Die Algorithmen des AI-Rad Companion Chest CT berücksichtigen hingegen alle Bereiche des Brustkorbs gleichermaßen und kennzeichnen Abweichungen auch in Regionen, die nicht im Fokus der ursprünglichen Untersuchung stehen. Das Ergebnis der KI-gestützten Analyse des Software-Assistenten ist ein standardisierter, reproduzierbarer und quantitativer Bericht.

 

 

Abb.1: Segmentierung und Messung erkannter Lungenläsionen; © Siemens Healthcare GmbH

 

Aktuell unterstützt der AI-Rad Companion Chest CT unterschiedliche Anwendungsbereiche, wie die Erkennung von Lungenläsionen oder die Ermittlung des kardiovaskulären Risikos basierend auf einer Analyse der Koronararterien-Verkalkung auf nicht-EKG-getriggerten CT-Aufnahmen. In Zusammenarbeit mit der Medical University of South Carolina (MUSC) wurde außerdem nachgewiesen, dass sich mit dem AI-Rad Companion Chest CT die Aorta selbst in non-contrast CTs vermessen lässt – ein wichtiger Indikator für potenzielle Aneurysmen.1 Außerdem betrachtet der AI-Rad Companion Chest CT die Wirbelsäule im Brustraum des Patienten gleich mit. Die einzelnen Wirbelkörper werden detektiert, segmentiert und hinsichtlich Knochendichte und möglicher Frakturen analysiert. Dies kann die Früherkennung osteoporotischer Veränderungen unterstützen.

 

 

 

Abb.2: Segmentierung und Messung der gesamten Lunge, der Lungenflügel oder Lungenlappen;

© Siemens Healthcare GmbH

 

 

Die Software integriert sich nahtlos in den existierenden klinischen Workflow und entspricht den DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) -Standards. Die Bilder und alle unterstützenden Informationen können im PACS (Picture Archiving and Communication System) automatisch, gemäß individueller Anforderungen des Radiologen verfügbar gemacht werden.

1 Branch CR, Charleston SC, Rapaka S, et al. Artificial Intelligence Based Aortic Diameter Quantification on Routine Unenhanced Chest CT. Scientific Session at RSNA 2018. Chicago, USA. Wednesday, Nov

Weiterführende Informationen dazu finden Sie untenstehend und auf unserer Homepage
www.siemens-healthineers.com/at

 

AI-Rad Companion Chest CT

www.siemens-healthineers.com/at/digital-health-solutions/digital-solutions-overview/clinical-decision-support/ai-rad-companion

 

Zinn-Filter-Technologie

www.siemens-healthineers.com/at/computed-tomography/technologies-innovations/tin-filter

 

Ihr Kontakt bei Siemens Healthineers

Thomas Schermann
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thomas.schermann@siemens-healthineers.com
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thomas.kurmann@siemens-healthineers.com
Leitung Healthcare IT Österreich