SIEMENS

Neue Version der Software Syngo.via

Von klinischer Routine bis zu komplexen Fragestellungen: Die neue Version der Software Syngo.via von Siemens ermöglicht eine effizientere Befundung

Siemens Healthcare stellte auf dem 98. Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) 2012 in Chicago die neue Version (VA20) der 3D-Befundungssoftware Syngo.via vor. Die neue Softwareversion enthält erweiterte mobile Anwendungen sowie eine Reihe neuer Funktionalitäten und Applikationen, zum Beispiel für die Befundung von Mammographie-Bildern sowie für komplexe Fragestellungen in Neurologie, Onkologie und kardiovaskulärer Diagnostik. Zudem zeigte Siemens ein Softwarepaket für den Einstieg in die 3D-Bildbefundung von Computertomographie (CT)-Aufnahmen. Die neue Version von Syngo.via hilft Krankenhäusern und Praxen, ihre Effizienz durch IT zu steigern. Sie erfüllt damit eines der Ziele der Initiative Agenda 2013 von Siemens Healthcare.

Mit der neuen Version von Syngo.via lassen sich erstmals Mammographie-Bilder befunden. Die Scans können mit Aufnahmen anderer Modalitäten verglichen werden, ohne die Applikation wechseln zu müssen, was den Arbeitsablauf erheblich beschleunigt. Ebenfalls neu ist die Applikation „MR Vascular Analysis“ zur Quantifizierung bei vaskulären Fällen. Erkennt der Radiologe beispielsweise eine Stenose, also Gefäßverengung, liefert die Software bei Bedarf quantitative Informationen, wie etwa die Länge der Stenose oder den Grad der Verengung.

Funktionalitäten für einfachere Befundung

Mit dem neuen „Region Growing“ können Anwender von Syngo.via – etwa bei vaskulären oder neurologischen Fragestellungen – einzelne anatomische Strukturen aus dem Volumendatensatz auswählen, um diese dreidimensional hervorzuheben. Die so erzielte verbesserte Darstellung kann sowohl die Befundung als auch die Vorbereitung eines Eingriffs erleichtern. Für eine präzisere Diagnose und eine schnellere Orientierung im Bild bietet Syngo.via ab sofort das „Automatic Spine Labelling“. In 2D- und 3D-Aufnahmen aus CT oder Magnetresonanztomographie (MRT) erkennt und benennt die Software automatisch die Rückenwirbel, sodass der Radiologe diese für den Befund nicht manuell identifizieren muss, sondern ablesen kann.

Neue Einstiegslösung Syngo.via Element

Eine Einstiegslösung für die Bildbefundung stellte Siemens mit Syngo.via Element vor. Das Softwarepaket basiert auf der neuen Version von Syngo.via und umfasst Applikationen und Funktionalitäten für die CT-Bildbefundung. Dazu gehören Basisfunktionen wie 3D-Bildgebung, aber auch Applikationen für komplexe Fälle beispielsweise in Neurologie und Onkologie. Syngo.via Element ist damit auf die Anforderungen radiologischer Praxen und kommunaler Krankenhäuser ausgerichtet. Diese haben zwar hohe qualitative Ansprüche an ihre 3D-Befundungssoftware, benötigen mitunter aber nur bestimmte Applikationen für einzelne Modalitäten. Erhältlich ist Syngo.via Element mit den CT-Scannern Somatom Perspective und Somatom Emotion von Siemens.

Diagnostische Befundung auf dem iPad

Die mobile Applikation Syngo.via WebViewer wird ebenfalls in einer neuen Version verfügbar sein. Mit ihr lassen sich Bilder und Berichte unabhängig vom Arbeitsplatz betrachten und jetzt auch auf dem iPad diagnostisch befunden. Zudem sind mit dem Syngo.via WebViewer nun nicht nur MR- und CT-Scans, sondern auch digitale Röntgenbilder sowie Aufnahmen aus PET(Positronen- Emissions-Tomographie)-Scannern und PET/CT-Geräten abrufbar. Für alle Modalitäten gibt es neue Layouts, in denen sich Bilddaten in unterschiedlichen Ebenen auf einem Bildschirm
darstellen lassen. So kann der Anwender einfach durch die 3D-Anatomie navigieren und gewinnt einen besseren Überblick über den Fall. Da Syngo.via WebViewer je nach Zahl der Nutzer als integrierte Lösung mit Syngo.via angeboten wird, ist kein zusätzlicher Server notwendig, was wiederum Kosten spart.

„Agenda 2013“ ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende 2013 umgesetzt werden.



Pressebilder zum Thema sind unter folgendem Link verfügbar:

www.siemens.com/healthcare-bilder/syngo.via-RSNA2012

Mehr Informationen zu Syngo.via finden Sie unter

www.siemens.com/syngo.via

Syngo.via kann einzeln oder zusammen mit anderen syngo.via-basierten Software-Optionen betrieben werden, die eigenständige Medizinprodukte sind.
iPhone®, iPad®, und iPod Touch® sind Kennzeichen der Apple Inc., eingetragen in den USA und anderen Ländern.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro.

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