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Aquilion Lightning setzt neue Maßstäbe in der Computertomographie

Weltpremiere auf dem ECR 2015 in Wien: Aquilion Lightning – neuer 16-Zeilen Low-Dose Routine-CT

Wiener Neudorf, 12. März 2015 – 16-Zeilen-Computertomographen sind wahre Talente: Sie gehören einerseits heute zu den etablierten Routine-CTs, welche den Großteil der klinischen Anforderungen bewältigen, und bieten andererseits ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Toshiba Medical geht hier jedoch einen besonderen Weg: Bahnbrechende Spezifikationen und moderne klinische Anwendungen, die normalerweise nur in High-End-CTs verfügbar sind, setzen die Maßstäbe in dieser CT-Klasse neu.

Normalerweise werden herausragende Spezifikationen für die Oberklasse entwickelt. Und obwohl Toshiba in der 16-Zeilen CT-Klasse erfolgreiche Low-Dose Systeme anbietet, wurde auch hier die Entwicklung vorangetrieben – so entstand eine völlig neue 16-Zeilen CT-Plattform: der Aquilion Lightning. Bewährte Spezifikationen wurden übernommen, wie zum Beispiel die derzeit kleinsten Detektorelemente von 0,5 mm oder die besonders gute Niedrigkontrastauflösung – typisch für alle Toshiba CTs.

78 cm Gantryöffnung – Spitzenwert in dieser Klasse
Andere Features wurden weiterentwickelt und übertreffen nun alle CTs dieser Klasse: 78 cm Gantryöffnung eines 16-Zeilen-CT für die Radiologie sind einzigartig – das bietet nur der neue Toshiba CT. Das bedeutet mehr Freiraum für PatientInnen und für RadiologInnen. Adipöse PatientInnen bekommen mehr Raum während der Untersuchung, bildgesteuerte Interventionen werden für den Arzt vereinfacht, da die große Gantryöffnung mehr Platz für die Handhabung der Instrumente bietet.

Neuer PUREViSION Detektor: nochmals bis zu 40 Prozent weniger Dosis
Insbesondere Detektoren wurden von allen Herstellern in den letzten Jahren weiterentwickelt – doch meist nur für die High-End-Systeme. Der besondere Anspruch Toshibas besteht jedoch darin, Innovationen möglichst vielen Patienten und Anwendern zugänglich zu machen. Der neue PUREViSION Detektor wird mit einem völlig neuartigen Fertigungsverfahren hergestellt – die Detektorelemente werden mittels Lasertechnologie gefertigt. Neuartig ist auch das aus einem hochreflektierenden Material hergestellte Septum zwischen den Elementen. So wird das Licht, welches vom Detektorelement produziert wird, nicht vom Septum absorbiert, sondern reflektiert, was die Lichtausbeute im Vergleich zu Vorgängerdetektoren erhöht. Dieses verstärkte Signal führt zu einer höheren Effektivität des neuen Detektors. Bei gleichem klinischen Ergebnis wird die Strahlendosis um bis zu 40 Prozent reduziert.

Eine Besonderheit: SEMAR™ Metallartefaktreduktion
Metallartefakte, die zum Beispiel durch Zahnfüllungen, Implantate oder Coilings hervorgerufen werden, haben in der Vergangenheit die CT-Bildgebung erschwert bzw. die Diagnose sogar unmöglich gemacht, sogenannte Aufhärtungsartefakte haben die Bildgebung empfindlich gestört. Die Single-Energy-Metall-Artefakt-Reduktion SEMAR™ wurde von Toshiba für die High-End-Systeme entwickelt und wird nun auch für den Aquilion Lightning angeboten. SEMAR™ kann für die Darstellung von Metallen und des umliegenden Gewebes eingesetzt werden, zum Beispiel bei radiologischen, orthopädischen oder neuroradiologischen Fragestellungen. Über alle Scanlängen werden Metallartefakte signifikant reduziert, sodass die Diagnosestellung einfacher und sicherer wird.

NEU: AIDR 3D Enhanced – die vierte Generation der adaptiven iterativen Dosisreduktion
Die neue AIDR 3D Enhanced ist im Aquilion Lightning allgegenwärtig – sie ist die vierte Generation der iterativen Dosisreduktion von Toshiba und verbessert die Bildqualität und die Hochkontrastauflösung nochmals signifikant. AIDR 3D arbeitet in den Roh- und Bilddaten gleichermaßen und führt zu einer Dosisreduktion von bis zu 75 Prozent in der Routine – bei allen PatientInnen, selbst bei Trauma-Untersuchungen, weil dieses Verfahren eine sehr hohe Rekonstruktionsgeschwindigkeit bietet. AIDR 3D macht es dem Anwender besonders einfach – die Anzahl der benötigen iterativen Rekonstruktionsschritte wird von der Software anhand der vom Anwender vorgegebenen Bildqualität selbst bestimmt. Anwender können sich nun sicher sein, immer die maximale Bildqualität bei minimaler Dosis zu erhalten.

Noch ein Highlight: Schon während des Scanogramms zur Planung der CT-Untersuchung sowie während des Bolustrackings bei Kontrastmitteluntersuchungen wird die benötigte Dosis mit der iterativen Dosisreduktion minimiert. Selbst bei bildgesteuerten Interventionen, wo es auf eine besonders schnelle „Real-Time-Rekonstruktion“ ankommt, wird die Dosis mit AIDR 3D Enhanced deutlich reduziert.

SurekV setzt die Röhrenspannung automatisch – weniger Dosis und mehr Kontrast
Für eine effektive Dosisreduktion ist es über die Röhrenstrom-Modulation bzw. Röhrenstrom-Minimierung (mA) hinaus von großer Bedeutung, auch die Röhrenspannung (kV) weitestgehend zu reduzieren. SurekV setzt in Abhängigkeit von der vorgegebenen Bildqualität und dem Röhrenstrom die Spannung der Röntgenröhre selbstständig, individuell abhängig vom Patienten. Dies reduziert die Röntgendosis, erhöht dabei gleichzeitig auch den Kontrast bei Kontrastmittel-Untersuchungen, wie zum Beispiel Angiographien. So kann auch die Menge an Kontrastmittel reduziert werden, um den Patienten zu schonen.

Organ-Effective-Dose-Modulation schont strahlen-sensitive Regionen
Die Dosismodulation ist in der Computertomographie etabliert – Toshiba geht noch einen Schritt weiter und bietet die neue Organ-Effective-Dose-Modulation an, die den Direkt-Röntgenstrahl um bis zu 60 Prozent reduziert, damit strahlensensitive Bereiche, wie zum Beispiel die Mamma, besonders geschont werden. Das Besondere bei dieser Methode ist, dass dabei die Dosis auf der gegenüberliegenden Seite, wie zum Beispiel im Bereich des Rückenmarks, nicht erhöht wird.

Röntgenröhre mit 20 Prozent mehr Leistung
Der Aquilion Lightning hat eine neue Röntgenröhre mit 20 Prozent mehr Leistung im Vergleich zum Vorgängermodell: 5,0 Mega-Heat-Unit (MHU) stehen nun dem Anwender zur Verfügung. Dies dient dem Patientendurchsatz, da die Röntgenröhre über eine größere Wärmespeicherkapazität verfügt und somit weniger Zeit für die Kühlung benötigt. Effizienz und Workflow werden gleichermaßen verbessert.


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TOSHIBA Medical Systems Austria ist Teil des internationalen Technologiekonzerns TOSHIBA und hat seinen Sitz in Wiener Neudorf. Mit einem umfassenden Produktportfolio in den Bereichen Röntgen, Computer- und Magnetresonanztomographie sowie Ultraschall zählt TOSHIBA Medical zu einem der weltweit führenden Anbieter von Lösungen zur medizinischen Bildgebung. Über alle Anwendungsgebiete hinweg zeichnen sich TOSHIBA Systeme durch maximale Diagnosequalität bei höchstem Patientenkomfort und energieeffizientem Betrieb aus. Dank zahlreicher Innovationen, darunter die Einführung des diagnostischen Ultraschalls sowie des ersten Spiral-CTs, hat sich TOSHIBA Medical als Technologieführer bei medizinischen Großgeräten etabliert und unterstreicht diesen Anspruch immer wieder durch fortschrittliche Produkte und Prozesse. Die TOSHIBA Corporation mit Hauptsitz in Tokio wurde im Juli 1875 gegründet und unterhält heute ein weltweites Netzwerk mit über 750 Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften. TOSHIBA beschäftigt rund 210.000 Mitarbeiter und erzielte 2012 einen Jahresumsatz von mehr als 65 Mrd. US-Dollar. Mehr auf www.toshiba-medical.at