TOSHIBA

Toshiba - Aquilion One Genesis

Toshiba präsentiert den neuen Volumen-Computertomographen „Aquilion ONE GENESIS“

Schonendere Untersuchungen bei besserer Bildqualität und weiterer Dosisreduktion

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Toshiba Medical Systems läutet eine neue Generation von Computertomographen (CT) ein: Auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig stellte das Unternehmen jetzt den neuen Aquilion ONE GENESIS vor. Toshibas Flagschiff ist die konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Highend-Computertomographen Aquilion ONE Vision, wobei Bildqualität, Bedienung und Patientenfreundlichkeit weiter optimiert wurden. Zu den Highlights zählen beispielsweise die weltweit einzigartige modellbasierte, iterative Dosisreduktion für Volumen-CTs "FIRST" oder die "laterale Tischverschiebung", mit der Patienten schonender positioniert werden können. Mit dem Aquilion GENESIS definiert Toshiba wieder einmal den High-End CT-Standard.

Der Volumen-CT mit 320 Detektor-Zeilen deckt einen Scan-Bereich von 16 Zentimetern pro Rotation ohne Patientenverschiebung ab - das ist der breiteste Scanbereich bei höchster Zeilendichte in der CT-Bildgebung. In Verbindung mit der maximalen Rotationsgeschwindigkeit von Röhre und Detektor um den Patienten von nur 0,275 Sekunden lassen sich Volumen-Aufnahmen extrem schnell und mit höchster Präzision akquirieren. Der Unterschied in der Bildqualität zeigt sich vor allem im Hochkontrast-Bereich, wo sich Knochen, Gelenke und selbst Metallstrukturen noch detailgetreuer abzeichnen.

Dank eines kompletten Re-Designs der Bildgebungskette von der Photonenerzeugung über die Verteilung der Röntgenstrahlung bis hin zum Detektor wurde die Bildqualität weiter optimiert. Der GENESIS bietet dank des völlig neuen Systemkonzepts in Kombination mit einer hochqualitativen Bildbearbeitung eine deutlich verbesserte Bildqualität. Gleichzeitig wird die Dosisreduktion neu definiert.

Herzstück des neuen Systems ist "FIRST", eine neue Art der Bildrekonstruktion, die weltweit für die Volumen-CT einzigartig ist. Die Bilder werden dank modellbasierter, iterativer Rekonstruktion (MBIR) noch detailgetreuer als zuvor. FIRST rekonstruiert einen Volumenscan problemlos in nur wenigen Minuten und lässt sich effizient somit in klinische Arbeitsabläufe einbinden. Außerdem wird mit FIRST durch die Reduktion der Artefakte (Streustrahlen) eine nochmals höhere Bildqualität erreicht - bei einer Dosisreduktion um bis zu 82 %. Besonders für die Schädelbildgebung, die Königsdisziplin innerhalb der CT-Bildgebung, ist das ein großer Vorteil.


FIRST Vergleich Lunge:
Links: konventionelle Rekonstruktion nach Ultra-Low-Dose Scan, rechts: Rekonstruktion mittels FIRST
(Courtesy Royal Bournemouth Hospital, UK)


Auch für die interventionelle Radiologie ist der neue Genesis CT ein echter Gewinn: Die Gantry wurde verkürzt, so dass die Distanz zum Isozentrum von der Vorderseite nur 36 Zentimeter beträgt. Außerdem ist das Kopfende konisch konstruiert, damit der Arzt bei der Untersuchung und der bildgestützten Therapie möglichst nahe am Patienten steht. Dank der schlanken Geräteergonomie können so beispielsweise Biopsien oder Schmerztherapien besser durchgeführt werden.


Gantry Aquilion ONE GENESIS
Gantry herkömmliche Computertomographien



Ein weiteres Plus: Die Gantry mit dem Volumendetektor lässt sich in beide Richtungen um 30 Grad neigen. So werden Scans mit gekippter Gantry ermöglicht, um strahlensensitive Organe wie z.B. die Augen vor unnötiger Exposition zu schützen. Das ist einzigartig in der High-End-CT.

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Lasersystem
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Aquilion One Genesis ist das beeindruckende, erweiterte Lasersystem. Zusätzlich zum normalen Laser, der die Mitte des Strahlenganges definiert, kann eine Laserkollimation bei dem neuen System hinzugeschalten werden. So können zum Beispiel Extremitäten ohne Scanogramme und ohne dass sich der Patient auf die Patientenliege legen muss untersucht werden. Dies erleichtert den Workflow und ein höherer Durchlauf an Patienten ist gewährleistet



Der neue Genesis Laser Kollimator zeigt den genauen Scanbereich des Volumen-CTs an, wodurch CT-Scans so einfach wie Röntgenuntersuchungen werden.



Ein weiteres Highlight des Volumen-CTs: Der Aquilion ONE GENESIS ist ein Computertomograph, bei dem die Patientenliege lateral (seitlich) verschoben werden kann. Besonders für Traumapatienten oder adipöse Patienten ist das eine deutliche Verbesserung, da sie nach dem ersten Positionieren nicht mehr manuell verschoben werden müssen.



Der brandneue Aquilion ONE GENESIS ist nicht nur noch leistungsfähiger als sein Vorgänger, sondern besticht außerdem durch sein handliches Design: Die Genesis Edition ist kleiner, leichter und benötigt weniger Energie als jeder andere Volumen-CT - mit seiner geringen Aufstellfläche von 19 Quadratmetern lässt sich der GENESIS ohne kostspielige Umbauten in den meisten vorhandenen CT-Räumen installieren.

Toshiba hat mehr als zehn Jahre klinische Erfahrung im Bereich Volumen CT und war der erste Anbieter dieser bedeutsamen bildgebenden Systeme. In über 300 internationalen wissenschaftlichen Publikationen wurden die Anwendungen und Vorteile dieser Technik evaluiert. Alle Erkenntnisse sind in den neuen Aquilion ONE GENESIS eingeflossen. Heute spielt die Computertomographie und der Trend zur interventionellen Radiologie in allen Disziplinen der Medizin eine wichtige Rolle. Für die differenzierte Diagnose und gegebenenfalls für darauf folgende Eingriffe sind die Volumen-Aufnahmen ein wichtiger Erfolgsgarant.

Weitere Informationen zum Aquilion ONE GENESIS finden Sie online unter www.toshiba-medical.at


Kontakt
Toshiba Medical Systems Ges.m.b.H.
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Tel: 02236 61623, www.toshiba-medical.eu