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Stärkeres Enhancement mit Iomeprol-400 beim Leber-CT
Multidetektor-CT haben die Untersuchungszeiten deutlich verkürzt, stellen aber besondere Anforderungen an Kontrastmittel. L. Romano et al. verglichen nun die beiden Substanzen Iomeprol-400 und Iodixanol-320 bei CT-Untersuchungen des Abdomens. Br J Radiol 2009;
82: 204-211
Fazit: Iomeprol-400 führte bei einem CT der Leber im Vergleich zu Iodixanol-320 zu einem größeren Enhancement in der arteriellen und portalvenösen Phase bei vergleichbarem und vernachlässigbarem Einfluss auf die Herzfrequenz, so die Autoren
An der Multicenterstudie konnten Patienten teilnehmen, die sich einem Multidetekor-CT der Leber unterzogen. Als Kontrastmittel erhielten sie randomisiert und doppelblind äquiiodine Dosen von Iomeprol-400 (100 ml) oder Iodixanol-320 (125 ml) mit einer Infusionsgeschwindigkeit von 4 ml/sek. 2 unabhängige, verblindete Untersucher begutachteten die Aufnahmen und bestimmten die Kontrastdichte in Hounsfield-Einheiten (HU) in Vena cava inferior, Aorta abdominalis, Pfortader und Leberparenchym in der arteriellen und der portalvenösen Phase. Während der CT-Untersuchung wurden zudem die Herzfrequenz 5 min vor und die höchste Frequenz nach Kontrastmittelgabe bestimmt sowie Nebenwirkungen bis 2 h nach der Prozedur erfasst.
In die Analyse gingen 183 Patienten ein, von denen 91 Iomeprol-400 und 92 Iodixanol-320 erhalten hatten. Unter Iomeprol-400 fand sich im Vergleich zu Iodixanol-320 ein stärkeres Enhancement der Aorta in der arteriellen Phase (Untersucher 1: 337,3 HU vs. 294,9 HU;
Untersucher 2: 325,7 HU vs. 295,3 HU). Auch das Kontrastmittel Leberparenchym zeigte ein höheres Enhancement während der portalvenösen Phase (Untersucher 1: 115,1 HU vs. 108,6 HU; Untersucher 2: 115,2 HU vs. 109,3 HU). Das Enhancement von Vena cava inferior und Pfortader war bei beiden Kontrastmitteln vergleichbar. Die Herzfrequenz der Patienten stieg nach Kontrastmittelgabe geringfügig an, unter Iomeprol-400 um durchschnittlich 7,5 Schläge pro min und unter Iodixanol-320 um 5 Schläge pro min. Zu unerwünschten Wirkungen kam es in 1 (Iomeprol-400) bzw. 2 Fällen (Iodixanol-320); alle 3 waren gering bis mäßig.
Die komplette Studie können Sie hier nachlesen.
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