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OERG News

Der „Wunsch“Radiologe:
„Kein Wunderwuzzi der Diagnostik und Intervention, aber überdurchschnittliche Expertise im Gesamtfach und zumindest zwei Subspezialitäten“

Im Interview mit Thomas Rand formuliert der neue ÖRG Präsident, Dimiter Tscholakoff, Ziele seiner Funktionsperiode, Aktivitätenschwerpunkte und Zukunfsperspektiven des Faches.

Rand: Du übernimmst nun die Amtsgeschäfte Deines Vorgängers, die von einer sehr offensiven Linie bezüglich der fachpolitischen Präsentation  der Radiologie, Kommunikation  und Ausbildungsaspekten  geprägt waren. Wirst Du diese Linie weiterführen? Wirst Du neue Strategien eingehen? Was werden Deine Hauptziele sein. Welche Botschaften sind auf Deine Fahnen geschrieben?

Tscholakoff: Die in den letzten Jahren eingeschlagene Linie der fachpolitischen Präsentation und Kommunikation der Radiologie sowohl in Fachmedien als auch in Laienmedien wird beibehalten werden. Dabei wird unser Hauptaugenmerk vor allem in der Kontaktpflege mit Schlüsselpersonen und Entscheidungsträgern liegen, ohne die allgemeine Informationsweitergabe an Bevölkerung und Patienten zu vernachlässigen.
Unsere Hauptziele sind Weiterentwicklung und Intensivierung von Forschung und Fortbildung mit entsprechender Kooperation und Stärkung der Zentren, nämlich den Universitätskliniken und Schwerpunktkrankenhäusern in Österreich. In Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen der ÖRG und durch vermehrte Rotation im Rahmen der Ausbildung soll Österreichweit das radiologische Netzwerk gefestigt werden.
Eine wichtige Botschaft bleibt, dass Radiologie eine klinische medizinische Dienstleistung darstellt, die hoch entwickelte technische Untersuchungsgeräte zum Zweck der Patientenversorgung, Forschung und Ausbildung einsetzt.

Rand: Was ist dabei Dein wichtigstes Projekt?  Womit möchtest Du identifiziert werden?

Tscholakoff: Ein wichtiges Projekt wird die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung unter Einbindung der Arbeitsgruppen sein. Ziel ist, für jeden radiologischen Teilbereich standardisierte Untersuchungstechniken für die klinisch wichtigsten Fragestellungen auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Wenn die Aktivitäten des ÖRG Vorstandes im Einsatz für die gesamte Radiologie mit „Klinische Radiologie und Ganzkörpermedizin“ assoziiert wird, werden wir unserem Ziel nahe gekommen sein.

Rand: In einem Gespräch hast Du einmal erwähnt,  die akademische Integrität der Radiologie in der universitären Lehre stärken zu wollen. Siehst Du da zur Zeit ein Defizit? Welche Rolle könnte die ÖRG dabei übernehmen?



Tscholakoff:
Die universitäre Lehre ist das Fundament für unsere medizinische Tätigkeit. Defizite sind nicht spezifisch für das Fach Radiologie zu identifizieren, sondern allgemeiner Natur und im Zusammenhang mit der Ressourcenzuteilung für die Lehre an den Universitätskliniken zu sehen. Die ÖRG kann in manchen Bereichen die Rolle eines Katalysators übernehmen und einen positiven Wettbewerb unter den radiologischen Lehrern fördern.  

Rand: Damit kommen wir auch zum radiologischen Nachwuchs: Viele Stundenten sehen zwar attraktive radiologische Teilgebiete in einzelnen Lehrabschnitten, zu hinterfragen bleibt aber das Verständnis für den Gesamtbegriff der Radiologie. Könnte daraus eine gewisse Nachwuchsproblematik entstehen?  Ist die Radiologie noch ein attraktives Fach für junge Kollegen, oder wissen die Jungärzte zu wenig über das Gesamtfach?

Tscholakoff: Natürlich ist die Radiologie ein attraktives Fach für junge Kollegen und wir sind überzeugt, dass eine Nachwuchsproblematik für unser Fach durch vermehrte Aktivität, Aufklärung und Initiativen wie bei den letzten bzw. kommenden Kongressen entschärft werden kann.
Ich möchte nochmals die Gelegenheit nutzen, alle auf das Programm des Sponsorings von Studenten im Rahmen des nächsten ÖRG/DRG-Kongresses im Juni 2011 in Hamburg hinzuweisen.

Rand: Eine sehr schöne, ins philosophisch gehende Betrachtung hast Du einmal über das Selbstverständnis der Radiologen gegeben: Die Gratwanderung zwischen  vollem klinischen Verantwortungsstreben, und andererseits doch auch wieder dem Beharren in einer  technisch orientierten, glatten „Befundungswelt“. Wie schaut nun Dein zukünftiger Wunschradiologe aus?

Tscholakoff: Der zukünftige Wunschradiologe kann kein radiologischer „Wunderwuzzi“ der Diagnostik und Intervention sein, welcher in allen Fachbereichen überdurchschnittliche Expertisen, Erfahrung und Können einbringt, sozusagen vom HRCT der Lunge bis zum Carotis-Stent und von der Hirnspektroskopie zurück zur Becken/Boden-Insuffizienz. Zukünftig wird ein/e Facharzt/Fachärztin für Allgemeine Radiologie nicht nur eine hochqualitative Ausbildung mit einer herausfordernden Facharztprüfung absolviert haben, sondern über das Gesamtfach hinaus zumindest in zwei Subspezialitäten überdurchschnittliche Expertisen aufweisen. Fachärzte sollen aber auch im Stande sein, bei Ortswechsel oder auch neuer Anforderung, Fachexpertise zu entwickeln, um seinem/ihrem jeweiligen klinischen Partner eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit zu bieten.   

Rand: Kommunikation und Diskussion  ist für Dich eine sehr wesentliche Plattform.
Wie wirst Du Deine Aktivitäten  an die ÖRG Mitglieder bringen, wie wirst Du kommunizieren? Welche Mittel möchtest Du einsetzen, um möglichst viele Radiologen anzusprechen und zu aktivieren.

Tscholakoff: Radiologen sind von Natur aus dazu angehalten, mit den anderen Fächern zu kommunizieren und zu diskutieren. Die klinisch-radiologischen Konferenzen in den Spitälern und Ausbildungsstätten sind dabei der Ort und Zeitpunkt, wo junge Kollegen diesen Diskurs erlernen und zukünftig für ihre Zwecke einsetzen können. Innerhalb der ÖRG haben sich unsere Homepage und der Newsletter als gute Kommunikationsmittel und Verständigungsplattformen bewährt. Trotzdem bleiben persönliche Kontakte, Diskussionen, wie sie im Rahmen der wissenschaftlichen Kongresse ablaufen, das „Salz in der radiologischen Suppe“. 

Rand: Lieber Dimiter, danke für das Gespräch. Im Namen des gesamten Teams wünschen wir Dir sehr herzlich viel Erfolg und freuen uns auf eine produktive Präsidialzeit mit Dir.
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