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OERG News

„IR – eine ‚backbone’ im Gesamtfach Radiologie“

OA Franz Karnel ist Präsident der ÖGIR. Mit ihm sprach Thomas Rand über seine Vorstellung zur zukünftigen Entwicklung der interventionellen Radiologie in Österreich:






ÖRG News:
S..g. Präsident, lieber Franz, die ersten 100 Tage deiner Präsidentschaft sind nun geschlagen, wo siehst Du Deine Hauptaufgaben während Diener Amtszeit. Wohin möchtest Du die ÖGIR führen?

Karnel: Mein Ziel sind nicht große Pläne zu wälzen sondern eine Politik der kleinen, aber nachhaltigen  Schritte zu setzen bzw. diese fortzusetzen. So ist es fachpolitisch notwendig die Stellung der ÖGIR innerhalb der ÖRG weiter zu festigen und die ÖGIR auch innerhalb der CIRSE zu positionieren.

Es ist weiters unbedingt notwendig – auch unter Berücksichtigung einer qualitätsvollen und nachvollziehbaren Aus- und Weiterbildung – ein IR-Curriculum (interventionell-radiologischer Ausbildungskatalog), basierend auf dem CIRSE European IR Syllabus, möglichst bald für Österreich zu entwickeln und umzusetzen, um Kolleginnen/Kollegen fit für das von der CIRSE geplante „CIRSE IR SKILL CERTIFICATE – Creating a Common European Standard in Education“ zu machen.

Die 1. Prüfung zum  „CIRSE IR SKILL Certificate“ ist schon im Rahmen des CIRSE-Meetings in Valencia/Spanien 2010 geplant.
Weiters möchte ich noch erwähnen, dass die ÖGIR auch aktiv an der Gestaltung der im Entstehen begriffenen Ausbildungsakademie der ÖRG mitwirkt.

ÖRG News: Von besonderer Bedeutung für uns Radiologen ist es natürlich, einerseits unsere Expertise selbstbewusst in das Gesamtschema der Patientenversorgung einzubringen,  andererseits aber gleichzeitig mit unseren Partnern zu kooperieren. Glaubst Du, dass uns dieser Weg weiterhin gelingen wird? Wohin geht da der Trend? Wie können wir uns weiterhin so wacker halten?

Karnel: Dieser Weg muss und wird unter gewissen Voraussetzungen weiter gelingen!  Notwendig dafür sind aufgeschlossene, modern und zukunftsorientiert denkende Interventionelle Radiologen (IR).
Wir müssen einfach klinische  Verantwortung übernehmen: Verantwortung im Patientenmanagement von der interdisziplinären  Indikationsstellung über die Aufklärung, die Durchführung der Proceduren bis zur Nachsorge nach IR-Eingriffen. Wir Interventionelle Radiologen müssen weiters bestehende Kooperationen ausbauen – Beispiel: Gefäßzentren in Deutschland – und neue aktiv mitgestalten,  wie z. B. interdisziplinäre  „Tumorboards“.
Voraussetzung  dafür sind neben der fundierten Ausbildung und Expertise auch die notwendige Personalausstattung.

ÖRG News: Wie siehst Du die zunehmende Entwicklung Richtung Hybrid Ops in der Chirurgie? Wo ist hier der Platz des Interventionalisten?

Karnel: In Zukunft werden Hybrid-OP`s in speziellen operativen  Abteilungen, Neurochirurgie, Herzchirurgie , eventuell Orthopädie, eine Selbstverständlichkeit darstellen.
Grundsätzlich ist selbst für simple Röntgenanforderungen in neu zu errichtenden OPs ein entsprechender Strahlenschutz vorzusehen, somit ist auch von dieser Seite kein Argument „gegen Hybrid-OPs“ vorhanden.
Wir  Radiologen und im speziellen Interventionelle Radiologen sollten uns prinzipiell  in Planungs-, Projektteams für zu errichtende „Zentrall-OP-Einheiten mit Hybrid-OP“ einbringen und Kompetenzen und Zuständigkeiten festlegen, d.h. uns positionieren, aber auch nach Realisierung des Projektes unsere Aktivitäten und Expertisen einbringen.  Diskutiert werden sollten vor Errichtung eines Hybrid-OPs:
Was ist ein  Hybrid-OP?, welchen Ausstattungsumfang (Imaging-Einrichtungen) sollte er haben?
Wie ist die Krankenhausstruktur, was ist die Fokussierung der jeweiligen Abteilung?

Aus den genannten Punkten leite ich ab: von wenigen Spezialabteilungen abgesehen, ist ein sogenannter Hybrid-OP am vernünftigsten/sinnvollsten in der Röntgenabteilung im Angiobereich einzurichten, in Form eines Angio-OPs, der dann eine „Hybrid-Angioeinheit“ ist!
Zukünftige Angioplanungen sollten – auch fachpolitisch wichtig! – unbedingt eine  OP-Qualität aufweisen,  um auch jetzt schon von IR durchgeführte komplexe Interventionen in der Röntgenabteilung zu halten; schließlich sind ein Stentgraft, ein Portkatheter und auch ein simpler Stent ein Implantat...

ÖRG News: Wie siehst Du die Stellung des Interventionalisten innerhalb der eigenen Berufsgruppe der Radiologen? Sind wir da nicht zunehmend eine gewisses Kolorit, dass meist glänzend strahlt, von der Gesamtstruktur aber nur eingeschränkt verstanden und mitgelebt wird?

Karnel: Prinzipiell gebe ich dir mit deiner derzeitigen Einschätzung recht!
Auch dies ist durchaus  Aufgabe der ÖGIR, die obige Einschätzung der Situation der IR korrigieren zu helfen.
Positiv festzustellen ist jedoch schon, dass die Stellung der IR immer besser wird; klar sollte allen sein, dass die IR  auch standespolitisch im Gesamtfach „Radiologie“ wichtig ist!

Der Anteil der IR-Leistungen im Gesamtfach Radiologie wird immer größer; allerdings auch der Personal- und Zeitaufwand bei den IR-Prozeduren.

Um diese deutlich zunehmenden, teils sehr komplexen Prozeduren inklusive der Patientenvor- und -nachbetreuung durchführen zu können und den anderen Sonderfächern ein kompetenter Gesprächspartner zu sein,  ist natürlich eine adäquate Personalausstattung für den jeweiligen IR-Bereich  notwendig und vorzusehen!;  als „one man/one woman-show“ ist dies nicht zu bewerkstelligen!
Unter diesen Bedingungen ist die IR ein „back bone“ im Gesamtfach Radiologie geworden!


Danke für das Gespräch