Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112

Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112

Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112

Warning: Illegal string offset 'db_cache_enabled' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 108

Warning: Illegal string offset 'db_cache_name' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 109

Warning: Illegal string offset 'db_cache_groups' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 111

Warning: Illegal string offset 'db_cache_items' in /home/html/oerg.at/public_html/news/backend/external/phplib/local.php on line 112
OERG News

The long and winding road…

Ich denke, bei dem heutigen Thema kann jede/r der geneigten Leserschaft mitreden. Ausbildung. Entweder ist man davon gerade unmittelbar betroffen, weil gerade selbst in der sogenannten Lernphase (die allerdings niemals echt aufhört, diese Illusion muss ich gleich zerplatzen lassen), oder man stößt in der Arbeit dauernd auf diese Spezies und darf sich um sie kümmern. Oder man stützt sich in seinem Tagwerk auf die Basis, die man sich in der Ausbildungszeit aufgebaut hat. In jedem Fall ist klar, dass eine gute Ausbildung die verlässliche Basis für eine ernstzunehmende Radiologie ist. Sein muss.

Und viele Institutionen und Abteilungen bzw. deren Vorstände sehen das genau so, leider nehmen es manche damit nicht so ernst. Ausbildungsärzt/innen versauern jahrelang in den dunklen Weiten des Ultraschallraumes oder dürfen sich mit der sehr abwechslungsreichen Masse der Lungenröntgen zufrieden geben. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Sowohl konventionelles Röntgen, als auch Sonographie sind wichtige Eckpfeiler der bildgebenden Diagnostik. Aber sie dürfen nicht alleine stehen bleiben. Eine umfassende Ausbildung muss aber auch ein gerüttelt Maß an Schnittbildern enthalten, wozu meiner Meinung nach auch komplett eigenverantwortlichens Arbeiten in CT und MRT gehört, und ich glaube nicht, dass ein kurzes Hineinschnuppern in den Angiographieraum als interventionelle Ausbildung zu werten ist. Auch wenn nicht jede/r Auszubildende in Zukunft alles intervenieren wird, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, meine ich doch, dass es wichtig ist, zu wissen, was möglich ist / wie die Untersuchungen ablaufen / was schiefgehen kann. Zum Vergleich: Nicht alle Internisten haben täglich aktiv mit der Ergometrie zu tun, und doch müssen sie wissen, was das ist.

Geregelte Ausbildungspläne sollten geeignet sein, ein Grundgerüst aufzubauen, um das herum dann eine individualisierte Ausbildung gestaltet werden kann. Abteilungsspezifisch, um den jeweiligen Voraussetzungen vor Ort gerecht zu werden, und personalisiert, um den Auszubildenden die Möglichkeit zur Entfaltung und Kultivierung der jeweiligen Interessen zu geben. Komplett starre und österreichweit standardisierte Lehrpläne schießen da meiner Meinung nach übers Ziel hinaus und geben auch zu wenig Spielraum. Zielführend finde ich aber realistische Mindestanforderungen wie Untersuchungszahlen oder Fortbildungen.

Zu Fortbildungen noch: Der Weg zur Facharztprüfung ist ein steiler und steiniger. Ich bin ihn selbst gegangen, und ich hätte mich gefreut, wären dort ein paar Wegweiser gestanden. Kilometerangaben, wie weit man noch gehen muss. Jausenstationen, um sich mit Mitwanderern auszutauschen. So kommt man sich ein bisschen vor wie in einem großen dunklen Bergwald, wo man dauernd bergauf schwitzt und keine Ahnung hat, ob man auf dem richtigen Pfad ist, oder gar, wann man aus dem Wald draußen ist und Tageslicht zu sehen bekommt.  Ein paar kleine Wegweiser, also Fortbildungen, die speziell auf die Anforderungen der Facharztprüfung eingehen, gibt es ja schon, aber noch mehr wären wünschenswert. Im Idealfall entstünde ein Curriculum aus Fortbildungen für jede der 10 Fachrichtungen, die in der Facharztprüfung abgefragt werden. Man hört so munkeln, dass sich da bereits einiges in der ÖRG diesbezüglich regt, und das ist auch höchste Zeit und sehr gut so. Nötig sind da in meinen Augen nicht unbedingt die detailliertesten Vorträge vom Heuschnupfen auf der kleinen Zehe bis zum Haarwurzelkatarrh, sondern in Seminare gegossene Grenzsteine, die bedeuten: Bis hierher sehen die Prüfer es als unabdingbares Grundwissen an.

Wie kann man schließlich sicher sein, lauter top ausgebildete neue Fachärzt/innen zu bekommen? Gar nicht. Weil neben der ganzen Bringschuld, die ich lange und breit oben ausgeführt habe, auch die Holschuld eine zentrale Rolle spielt. Interesse, Neugier, Wissensdurst und Engagement muss man von den Auszubildenden einforden können, logisch. Düngen kann man diese Eigenschaften aber besonders effizient, indem man ihnen auch Respekt und Wertschätzung entgegenbringt. Füße Abputzen und beliebiges Fertigmachen oder auch Ignorieren und Wegblenden sind dazu wahrscheinlich nur wenig geeignet.

Was ich noch unterbringen wollte, was aber weiter oben nirgends so richtig hineingepasst hat: Die zunehmende klinische Rolle der Radiologie verlangt auch nach klinischem Wissen. Die Zeiten der reinen Bilderdoktoren sollte vorbei sein. Gegenfächer oder Turnus sollten mehr sein als lästige Zeit, genau dort kann man seine Scheuklappen ablegen und seinen Horizont über das PACS hinaus erweitern. Wichtig.

Anregungen, Widerworte und Beschwerden an: radieschen@networld.at