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OERG News

Novelle der medizinischen Strahlenschutzverordnung

Teleradiologie

Die seit Juni 2010 in Kraft getretene Novelle der Medizinischen Strahlenschutzverordnung (Med-StrSchV) umfasst im Wesentlichen folgende Schwerpunkte:
  • Betriebsvorschreibung betreff Elektronenbeschleuniger und erforderliche Anzahl von Medizinphysikern
  • Schutzmaßnahmen bei zahnmedizinischen Röntgenuntersuchungen
  • Änderung der Dosisbeschränkungen in der medizinischen Forschung
  • Einführung der Teleradiologie
  • Diagnostische Referenzwerte für die Kinderradiologie
  • Änderung der Diagnostischen Referenzwerten für Erwachsene in der Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin
  • Dosierungsschema für pädiatrische Untersuchungen in der Nuklearmedizin
  • Schutzbestimmungen für die Kinderradiologie
Neu eingeführt wurde in die MedStrSchV mit dem § 2 Z 28a und §26a die Teleradiologie als Sonderfall in der Anwendung von Röntgenstrahlung zu diagnostischen Zwecken.  Definiert wird die Teleradiologie als eine Untersuchung einer Person mit Röntgenstrahlung unter der klinischen Verantwortung einer anwendenden Fachkraft, die sich nicht am Ort der konkreten Durchführung befindet. Die anwendende Fachkraft steht mithilfe elektronischer Datenübertragung und Telekommunikation insbesondere zur Rechtfertigung der vorgesehenen medizinischen Exposition und zur Befundung unmittelbar mit den Personen am Ort der konkreten Durchführung der Exposition in Verbindung.

Die Untersuchung einer Person mit Röntgenstrahlung steht somit weiterhin unter der klinischen Verantwortung eines Radiologen (anwendende Fachkraft, die befugt ist, die klinische Verantwortung für eine medizinische Exposition zu übernehmen). Der Radiologe bedient sich somit der elektronischen Datenübertragung und Telekommunikation sowohl für die Rechtfertigung der vorgesehenen medizinischen Exposition als auch für die Befundung und hat somit ausdrücklich nicht nur eine rein befundende Tätigkeit. Wichtig zu wissen ist, dass die Untersuchung selbst, laut derzeitiger Gesetzeslage, nur von einer RadiologietechnologInnen eigenverantwortlich durchgeführt werden darf (nicht aber z.B. durch MTFs), da die Person, die die medizinische Exposition Vorort durchführt, eine dafür ausgebildete und zur Durchführung berechtigte Person sein muß.

Andere Bestimmungen für die Röntgendiagnostik betreffend der Strahlenschutzgrundsätze (§3 MedStrSchV) und deren Optimierung (§4 MedStrSchV)) wie die Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle sowie die Art der Anwendung gelten natürlich auch für die Teleradiologie. Extra in der Novelle vermerkt wurde, dass die Datenübertragung keine Beeinträchtigung der diagnostischen Aussagekraft der übermittelten Daten und Bilder hervorrufen darf.

Die Verordnung dient somit einer schnelleren Versorgung der Patienten und verhindert eine zeitliche Verzögerung oder einen belastenden Weitertransport. Einzig die fehlende Möglichkeit eines Anamnesegesprächs oder einer persönlichen Untersuchung Vorort könnte im Einzelfall zu einer nicht gerechtfertigten Strahlenexpositionen führen.

Es wurde auch ausdrücklich festgehalten, dass die Teleradiologie, so wörtlich, nur zur Aufrechterhaltung eines Nacht- Wochenend- und Feiertagsbetriebes dient. Zur Einholung einer Zweitmeinung ist die Teleradiologie gesetzmäßig also nicht befugt.

Die Medizinische Strahlenschutzverordnung zum nachlesen finden sie unter www.ris.bka.gv.at

Elke Dimou
Vorstand des VMSÖ