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OERG News

RTs arbeiten im US - ja oder nein ?

Der Trend geht eindeutig in die Richtung, immer mehr RTs im US einzusetzen. Es ist der Wunsch der Ärzte, die oft zeitraubenden US Untersuchungen an die RTs zu delegieren. Auch die RTs wollen immer mehr von ihrem Recht gebrauch machen, im US zu arbeiten, ist es doch eine neue, reizvolle Aufgabe für interessierte Mitarbeiter und oft eine willkommene Abwechslung. Dabei hat es sich noch nicht viel herumgesprochen, dass die Arbeit für RTs im US schon seit 1992 auch gesetzlich erlaubt ist und keines Falls ein Hausprivileg darstellt.
Im Januar 2010 machte RTaustria eine Umfrage, wie viele RTs bereits im US (MRT, CT und Angio) beschäftigt sind. Es gab 274 Einsendungen. Davon arbeiten zu diesem  Zeitpunkt  26 % im US.
Man sollte hinsichtlich einer Diskussion in dieser Sache zwei Dinge unterscheiden:
Ist die RT an einer Klinik beschäftigt oder arbeitet sie bei einem niedergelassenen Radiologen?
Für beide Arbeitsplätze gilt, RTs können Ärzte im US sehr gut unterstützen bzw. entlasten. Sie nehmen einen Teil der oft zeitraubenden US-Arbeit ab und der Arzt hat die Möglichkeit, seine Zeitresourcen anders zu nutzen.
 
In der Mammographie in großen Kliniken z.B. werden US-Geräte eingesetzt, die lediglich richtig auf der Brust der Patientin plaziert werden müssen  (Brust-Volume-Scanner) . Ein Schallkopf "fährt" die Brust ab und es sind nur ein paar Handgriffe für die RT zu tun. Hier handelt es sich aus Ärztesicht um eine gut reproduzierbare Methode ohne Differentialdiagnose, als Ergänzung zu Mammographie oder MRT, mit  der ohne weiteres durch den Arzt im Nachhinein eine Befunderstellung möglich ist. Die Zeitersparnis ist dabei enorm.
 
Ungeklärt ist allerdings noch die Frage nach der Verantwortung bei den übrigen, nicht mammographischen US-Untersuchungen.
Schallen die RTs auf Verantwortung des Arztes, oder auf Eigenverantwortung? Nachschallen durch den Arzt würde nicht wirklich eine Zeitersparnis darstellen. Also bleiben den RTs bis jetzt nur die US-Untersuchungen ohne oder mit wenigen Differenzialdiagnosen, wie z.B. Carotis, TVT, Niere etc. Werden US-Untersuchungen in Eigenverantwortung dann auch honoriert, da ja die RT auch einen Befund erstellen müßte? Wir wissen, wie schwer es ist einen US zu befunden, den ein anderer gemacht hat. Wie wird das geregelt?  
Keinesfalls darf sich die Zuweisung zum CT erhöhen, wenn nach unklaren Fällen alle Patienten weiter geschickt werden.
Das "Mehr" an Verantwortung (Untersuchung und Befund) und das eigenständige Arbeiten müßte sich auch beim Gehalt bemerkbar machen. Die RT sollte nicht als Arbeitskraft für Arbeiten herangezogen werden, die der Arzt bezahlt bekommt, nämlich das Anfertigen und Befunden eines US. Als "billige Arbeitsbiene"  möchte ich unseren Berufsstand nicht mißbraucht wissen.
 
Zu wünschen wäre, das Erlernen des US in die Ausbildung der RTs (auch in den Praktika) viel stärker zu integrieren.
In der Zukunft könnte der US eine echte Herausforderung für die Fachhochschulabsolventen darstellen, nach  englischem  Vorbild der Radiographers, mit  guter Ausbildung, voller Verantwortung aber auch entsprechender Anerkennung. Die RTs müßten nach ihrer Ausbildung den Radiographers in Augenhöhe begegnen können und zwar auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene, beispielsweise auf großen Kongressen, bei denen auf hohem Niveau über Themen im Ultraschall diskutiert wird.
 
Ein nicht zu unterschätzendes Problem haben wir auf der Uniklinik. Die Assistenzärzte sind oft nur wenige  Monate  im US eingeteilt und müssen in dieser Zeit alle US-Untersuchungen lernen. Schallt eine RT die ihr zugewiesenen Patienten, wird dem Jungarzt die Ãœbungsmöglichkeit genommen. In einer Uniklinik gibt es nur wenig Ãœbungsmöglichkeit für US-Untersuchungen ohne Differentialdiagnose.
 
Wehren sollten wir uns aber, dass Arbeitskräfte im US herangezogen werden, die nicht mit der Bildgebung vertraut sind, wie z.B. Biomedizinische Analytiker. Diese Berufsgruppe hat sonst mit  der Bildgebung  nichts zu tun und so sollte es auch in der Praxis gehandhabt werden.
 
Wir sehen, dieses Thema bietet eine breite Diskussionsplattform. Eines sollten wir aus dem vorangehenden Text mitnehmen:
RTs im Schall, ja unbedingt, aber zu gerechten und für alle zufrieden stellenden Konditionen, nicht als "billige Arbeitsbienen" ,sondern gut ausgebildet, eventuell in einer eigenen Fachrichtung nach dem Beispiel der Radiographers und  unter Berücksichtigung der Assistenzärzte, die ihre US-Freigabe auch baldmöglichst brauchen um Dienste zu machen. Es muß eine Möglichkeit gefunden werden, das Thema "Verantwortung" genau zu definieren. Wir brauchen eine "Win-Win Situation".
 
Martina Dünkelmeyer
Radiologietechnologin
Strahlenschutzbeauftragte
AKH Wien
Universitätsklinik für Radiodiagnostik
Abteilung für Allgemeine Radiologie und Kinderradiologie
E-mail: martina.duenkelmeyer@akhwien.at