Mammographie

Die Mammographie (Bruströntgen) ist eine bereits lange bekannte und gut etablierte Technik, um vor allem die weibliche Brust zu beurteilen. Hier stellen sich krankhafte Verkalkungen oder Knoten, die im Stützgewebe der Brust liegen, als Verschattungen dar, und anhand ihrer Form und Dichte kann eine Aussage über deren Art getroffen werden bzw. können gutartige von möglicherweise bösartigen Strukturen unterschieden werden.
Zur Erlangung einer besseren Bildqualität wird die Brust während der Untersuchung komprimiert, hierdurch sind die Feinstrukturen schärfer und heller abzubilden. Aufnahmen in verschiedenen Ebenen erlauben eine räumliche Zuordnung eventueller Veränderungen. Die gesamte Untersuchungsdauer beträgt nur wenige Minuten.
Da die Mammographie mit Röntgenstrahlen durchgeführt wird, ergibt sich eine sogenannte Strahlenbelastung, die jedoch vor allem mit der verbesserten Technik und höheren Filmempfindlichkeit heutzutage deutlich geringer ausfällt. Eine Mammographie kann man so von der radioaktiven Belastung in etwa mit einem Flug nach Amerika (Einwirkung sogenannter kosmischer Strahlung) oder einem Urlaub im Waldviertel (Granit ist eine natürliche Strahlenquelle) vergleichen.
Besonders bei dichten, sogenannten mastopathischen Brüsten ist ergänzend eine Mammasonographie zu empfehlen. Hier wird mittels Ultraschall eine zusätzliche Aussage über hinter den dichten Verschattungen liegende Strukturen getroffen. In Kombination mit der Mammographie ist der Ultraschall weiters ausgezeichnet geeignet, Herde genauer zu charakterisieren. Radioaktive Belastung entsteht nicht, weil lediglich mit hochfrequenten Schallwellen gearbeitet wird (siehe unten), somit ist die Mammasonographie beliebig oft wiederholbar. Sie ist jedoch kein Ersatz für die Mammographie, sie ist zur Krebsvorsorge als alleinige Untersuchung in Studien als unzureichend bewiesen worden.
Derzeit wird von der ÖRG folgendes Vorgehen zur Brustkrebsvorsorge und -früherkennung empfohlen:
- Erste, sogenannte Basisuntersuchung mit 35 Jahren
- Kontrollen in 2-jährigen Abständen zwischen 40 und 50 Jahren
- Ab dem 50. Lebensjahren jährliche Kontrollen
- Bei familiärer Belastung (Brustkrebsfälle bei Blutsverwandten) ist angesichts des erhöhten Erkrankungsrisikos ein individuelles Vorgehen in Abstimmung mit den betreuenden Ärzten empfohlen.
09.09.2010-11.09.2010
ESHNR 2010
10.09.2010-11.09.2010
7. ESGAR Liver Imaging Workshop
15.09.2010-15.09.2010
Intensivkurs Kinderradiologie
13.09.2010-17.09.2010
Erasmus Course (EMRI) MRI Basic Physics
16.09.2010-18.09.2010
47. Internationale Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie
17.09.2010-18.09.2010
Interdisziplinäre Herdiagnostik VII
21.09.2010-21.09.2010
Diagnostische Referenzwerte in der Röntgendiagnostik
23.09.2010-23.09.2010
Osteo Kolleg Villach
20.09.2010-24.09.2010
Erasmus Course (EMRI) MRI Musculoskeletal I
22.09.2010-24.09.2010
Ultraschall-Fortgeschrittenenkurs Abdomen
24.09.2010-25.09.2010
8th Interventional MRI Symposium
23.09.2010-25.09.2010
Grazer Radiologisches Seminar 2010
23.09.2010-25.09.2010
Hands-on Workshop on CT-Colonography (CTC)
28.09.2010-30.09.2010
Ultraschall Grundkurs Abdomen
30.09.2010-01.10.2010
Ultraschallkurs Gelenke / Weichteile
30.09.2010-03.10.2010
3rd Intensive IDKD Course in Greece
07.10.2010-09.10.2010
Österreichisch-Bayerischer Röntgenkongress 2010

